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Kapitel X.V 1 I.
JLlanos besucht hatte, um Pferde zu kaufen , ward un-ser Begleiter. Er hatte für 1000 Pferde 2200 Piasterbezahlt. Die Preise *) werden, wie leicht zu erachten,niedriger bey beträchtlichen Ankäufen. Am 27. Märztrafen wir in der Villa de San Fernando ein, die derHauptort der Kapuziner-Missionen in der Provinz Va-rinas ist. Es war dies das Ziel unserer Heise auf demflachen Fand , denn die drey Monate April, May undJuny brachten wir auf den Strömen zu.
Achtzehntes Kapitel.
San Fernando de Apure. — Verschlingungen und Gabeitheilungen derStröme von Apure und Arauca. — Schiffahrt auf dem Rio Apure.
Die Namen der grofsen Ströme des Apure, Paya-ra, Arauca und Meta waren bis zur zweyten Hälfte desachtzehnten Jahrhunderts in Europa beynahe gar nicht
*) In den Llanos von Calabozo und Guayaval wird ein jungerOchse von 2 bis 3 Jahren mit einem Piaster bezahlt. Einverschnittner (das Verfahren ist im sehr heifsen Klima mitbedeutender Gefahr verbunden) kostet 5 bis 6 Piaster. Einean der Sonne getrocknete Ochsenhaut gilt dritthalb Reales deplata O peso — 8 reales); ein Huhn 2 Reales; ein Schaf inßarquesimeto und Truxillo, denn ostwärts von diesen Städtengiebt es keine mehr, 5' Realen. Da diese Preise sich noth-wendig verändern werden, im Verhältnifs der ansteigendenBevölkerung der spanischen Colonien , schien es mir der Mühewerth, Angaben hier aufzuzeichnen, die in der Folge staats-wirthschafllichen Unternehmungen zum Grund gelegt werdenkönnen.