Kapitel XX P I. j5i
sischen Astronomen unter i° i4' südl. Br. und 71° 58 'der Länge (allzeit westlich vom Pariser Meridian), woll-ten die spanischen Commissarien im Jahr 1 780 den Grenz-stein setzen, welches die Absicht andeutete, d en. Marcovom Abatiparana nicht beyzubehalten- Die portugiesi-schen Commissarien widersezten sich den Apoporis au-zunehmen, und behaupteten, zu Deckung der brasilia -nischen Besitzungen am Rio Negro müsse der neueMarco am Salto Grande del Jnpnra (südl. Br. o° 33 ',Länge 7D 0 o') errichtet werden. Im Pulumayo oderdfa,erstrecken sich die südlichsten spanischen Missionen ( Mis-sioner baxas) , durch die Mönche von Popayan und vonPastan bedient, nicht bis zum Zusanimenlluls des Ama-zonenstroms, sondern nur bis zu 2 0 20' südl. Br. Hierliegen die kleinen Dörfer Marive, S. Ramon und Asump-cion. Die Portugiesen sind Herren der Ausniündung-vom Putumayo; und, um in die Missionen von Baxo-Pntumayo zu gelangen, müssen die Ordensmänner vonPasto den Amazonenstrom herabkommen , bis unter dieMündung vom Napo a Pevas, - von Pevas müssen sieüber Land nordwärts bis zur Quebrada oder Canno deYaguas ihren Weg fortsetzen und durch diesen Canno inden Rio Putumayo eintreten. Eben so wenig dar! alsGrenze von Neu-Grenada das linke Uler des Amazonen-stroms, vom Abatiparana (L. 69° 3 a') bis zum Pongode Manseriche, am westlichen Endtheil der Provinz May-nas, betrachtet werden. Die Portugiesen befanden sichallzeit iin Besitz beyder Ufer bis östlich von Loreto (L.71° 5,0 und die Lage von Tabalinga selbst, nördlichvom Amazonenstrom , wo der Iezlo portugiesische Postensich befindet, beweist sattsam, dafs das linke Ufer desAmazonenstroms und die Grenze bey Loreto, von ihnennie als zum spanischen Gebiet gehörend, betrachtet wor-den ist. Um hinwieder darzuthun, dafs nicht das süd-