a .,8 Buch IX.
den. Ob Goeletten bis dort hinauflahrcn können, istmir nicht bekannt.
Nach dem Nicaragua - See, nach Cupica und Huasa-cualco, verdient die Landenge von Panama unstreitigdie ernstlichste Aufmerksamkeit. Auf dieser Landengeberuht die Möglichkeit der Erzielung eines ozeanischenScniiTahrtskanals, tneils auf der Erhöhung vom Schei-dungspunct, theils auf der Gestaltung der Küsten, daswill sagen, dem Maximum ihrer Annäherung. Eine soschmale Landzunge konnte, um ihrer Direction willen,dem zerstörenden Einflüsse der Rotations - Strömung ent-gehen; und die Voraussetzung, dafs die gröfsle Erhö-hung der Berge dem Minimum der Distanz zwischenden Küsten entsprechen müsse, könnte heutzutage selbstmit den Grundsätzen einer rein systematischen Geologienicht gerechtfertigt werden. Seit der Bekanntmachungmeiner ersten Arbeit über die Verbindung der Meere,ist leider unsere Unwissenheit hinsichtlich der Scheidungs-Erhöhung, die der Kanal durchschneiden mufs, immernoch die nämliche geblieben. Gelehrte Reisende, dieHerren. Boussingault und Rivero, haben die Cordillerenvon Caracas bis Pamplona und von da bis Santa-Fe deBogota mit einer Genauigkeit nivellirt, die alles über-trilft, was ich selbst in solchen Arbeiten liefern konnte;hingegen ist nordwestlich von Bogota von den Andenvon Quindiö und Antioquia aus, welche Hr. Restrepound ich nivellirt haben, bis zur Hochebene von Mexico ,auf 12 Breitegrade vom centralen America , auch nichteine einzige Höhemessung seit meiner Rückkehr nach
Zusammenflufs mit dem IS’aipi. Von dem wenige Meilen unter-halb des Tado , auf dem linken Ufer des Rio San Juan geleg-nen San Pablo, bis Quibdö oder Zilarä, beträgt die Entfer-nung nur eine Tagreise.