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Buch IX.
Meer und dem stillen Ozean beruht, wie ich anderswogezeigt habe, einzig nur auf der ungleichen Höhe derFluten. Ein ähnlicher Unterschied wird zwischen bey-den durch den grofsen schottischen Kanal verbundenenMeeren wahrgenommen, - und wäre derselbe auch an-dauernd und sechs Toisen betragend, wie der vom Mit-tehneer zum rothen Meer *), so würde er darum nichtminder die Einrichtung einer ozeanischen Verbindungbegünstigen. Die Winde wehen stark genug auf demNicaragua -See, um das Bugsieren mittelst Dampfbootenfür die Schilfe, die vom einen zum andern Meer übergehensollen, entbehrlich zu machen; hingegen mülste dieAnwendung der bewegenden Kraft der Dämpfe büchstnutzbar seyn für die Ueberfahrten von Realexo und vonPanama nach Guayaquil , wo, während der MonateAugust, September und October, Windstille mit in ent-gcgengesezter Richtung wehenden Winden wechselt.
Ich habe bey dieser Darstellung meiner Ansichtenüber die Verbindung beyder Meere, für die Ausführungeines so grofsen Planes , einzig nur auf die einfachstenMittel gerechnet. Dampfmaschinen zum Unterhalt derTheilungs-Bassins, unterirdische Durchbrüche (lonnel-ies ]), wie solche für den Bcrgtheil der Landenge vonPanama vorgeschlagen wurden, und wie der Kanal vonSaint - Quentin deren von mehr als 2900 Toisen Längehat **), gehören vorzugsweise den Linien der Binnen-
*) Die Allen selbst fürchteten den Unterschied des Niveau zwi-schen dem rothen Meer und dem pelusischen Nilarme keines-wegs, obgleich ihnen der Schleusenbau nocli unbekannt war,und sie höchstens nur ihre Earipen durch kleine Balkenzu verschliefsen wufsten.
Diese Gallcric hat j 5 Fufs Breite; Dem Plan des Hm. Lau-rent zufolge hatte der unterirdische Kanal hev a 1 Fufs Breite