Buch IX.
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neuen Strafse von einem Ozean zum andern vertrauterwird. Im Falle selbst aber auch, wo die Dividendengeringer bleiben und die auf diese Unternehmungen ver-wandten Kapitalien so ansehnliche Zinsen nicht abwerfensollten, als die zahlreichen Darlehn der Regierungenvon der Küste der Mosquitos - Indianer bis an die äufser-sten Grenzen von Europa thun, würde immer nochder Vortheil der grofsen Staaten des spanischen Ame-rica es erheischen, die Unternehmung zu handhaben und■zu unterstützen. Wer die Nutzbarkeit der Kanäle undLandstraßen auf Zölle und Gebühren des Waarentrans-ports beschränken und den Einfiufs der Kanäle auf dieGewerbsamkeit und den Nationalwohlstand unbeachtetlassen wollte, für den müfsten die Lehren der Erfah-rung und des Staatshaushalts seit Jahrhunderten überallverloren seyn *).
Ein sorgfältiges Studium des Handelsverkehrs derVölker wird darthun, dafs die Richtung der Verbindun-gen mit Indien nicht einzig nur durch die Fortschritteunsrer geographischen Kenntnisse oder durch die Ver-vollkommnung der SchifFahrtskunst bestimmt und verän-dert ward; sondern dafs darauf auch die Versetzung derWohnstätten der Civilisirung bedeutsam eingewirkt bat.Seit der Zeit der Phönizier bis zu der des brittischenReiches ist die Thätigkeit des Handesverkehrs fortgehendvon Ost nach West, von den Ostküsten des Milteimeers
a ) Nach dem Verhältnifs dieser wohlthätigen Einwirkung müs-sen die, vielleicht allzukostbaren , Arbeiten des Kanals vonLanguedoc gewürdigt werden, welcher 33 Millionen Fran-ken gekostet hat, und dessen jährlicher Ertrag, auf einerBrutto - Einnahme von 1'/, Millionen, nur 800,000 Fr. ab-wirft. Also kaum 2vom Hundert des Kapitals. Aehnlichverhält sich s mit dem reinen Ertrag des Kanals da Centre.