Note n.
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gegenwärtigen und bey den vormaligen Landeseinwohnern, desgrofsen Uebergevviohtes, das diese lezlern in ihrer Civilisirung mö-gen gehabt haben, uncrachtet, ist eine höchst merkwürdige Er-scheinung. Wie wenig Zutrauen immerhin auch die Erzählungendes Fray Marcos de Niza verdienen mögen; bezweifeln Jäfst essich jedoch nicht, dafs noch um die Mitte des XVI. Jahrhundertssich in den nordwärts von Neu-Mexico gelegenen Regionen, inCibora und Quivi -a, ein kleiner Centralpunct von Civilisationerhalten hatte. Wenn einst durch kundige Reisende die Ebenenzwischen den Quellen des Rio Colorado und des Rio Colombia,welche der Pater Escalante (1777) zum Theil durchwandert hat,vollständig werden erforscht scyn, so mag alsdann eine genaueVergleichung vom gegenwärtigen Zustand des Landes und sonder-heitlich seiner Ortsnamen, mit den ziemlich umständlichen Reise-tagebüchern , die wir von der Expedition des Francisco Vasquezde Cornado 0540) besitzen, sehr wichtig werden. Die befremd-lichen F.ndsylben sind auffallend, welche die spanischen Geschieht.Schreiber in diesem mexicanischen Dorado den Namen von Ort-schaften und Mensch*-1 geben. (Ilarac , Tiuhex, Cicuic, Acuc,Iluex, Tutcnteac, und der Name jenes Königs Tatarax, Sennovde las Siete ciadades, aus dem eine Art grofser Negus (Pretre-Jean ) gemacht ward: „ Hombre barbudo, que rezava en oras,que adorava una cruz de oro, y una imagen de tnuger, Sennocadel cielo.“ Gomara , Hist, de las Jndias , 1555 , fol. CXVI1;Herera Decad. VI, p. 167, 204; Laet. p. 297 — 5o4; Fiajeal Estrecho de Faca , p. 27; Essai polit. , Tom. I, p. 5o5,310; Fd es des Cordilleres et Monnmens, Tom. I, p. 007,3i3: Reise nach den Aequinoctialgegenden, Th. 4, S. 757.) Di eContjaistadores gaben, sehr schwankend nur, die Lage von Ci-bora (sogenannt von den Bisonochsen, cibolas , oder den Kühenmit Buckel und langem Haar, vacas '■orcobadas') , unter 5o°'4an; Quivira , unter 4o° der Breite. Liest man die ersten spani-schen Geschichtschreiber aufmerksam, so sollte man glauben, beydeLandschaften wären westwärts der Felsgebjrge gelegen; Cornadojedoch sagt ganz unzweydeutig, dafs man, nordwärtsgehend, bisCibola, nur westlich, jenseits Cibola (zu Quivira selbst also)hingegen östlich abfliefsende Gewässer antrifft. Inzwischen ist