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B n c h IX.
geschehen ist, die Sprachen und die osteologischen Verhältnisseder verschiedenen Völkerstämme würdiget, und die ganze weitläu-fige Landschaft erforscht, die von den Alleghani - Gebirgen und denHüsten des westlichen Ozeans begränzt wird, mag es nach undnach gelingen, ein Räthsel zu lösen, das dt,n Scharfsinn der Gc-schichtforscherzu üben vorzugsweise würdig ist. Bey allen diesen Un-tersuchungen kann nicht die Rede seyn weder von den frühesten Be-wohnern von America (soweit reicht die eigentliche Geschichte nichthinauf), noch von einer weit vorgerückten Gesittung, welchezum Beyspiel die so mancher Völkerschaften tartarisch - mongoli-scher Abstammung in Central-Asien übertreffen würde, noch end-lich von zufälligen Analogien einiger Töne und einiger Sylben, diemit völlig verschiedenen Bedeutungen in der tschoud’schen, indo-pelasgischen, iberischen oder baskeschen, und walcsischen oderkeltischen Sprache Vorkommen. (Wilhelm von Humboldt , überdie Urbewohner Hispaniens , S. g 5 .) Es waren unbestimmteund nicht sehr philosophische Ansichten, durch welche geleitet,man von Zeit zu Zeit, auf dem Gebieto der vereinten Staaten,Indianer entdeck', zu haben glaubte, welche die irländische, dienieder - bretagnische oder die celtische Sprache Schottlands redensollten. Diese Fabel von Waleser ■ Indianern , welche die wale-sische oder celtische Sprache bey sich erhalten haben sollten, istsehr alt; schon zurZeit des Chevalier Ralegh hatte sich in Eng-land ein dumpfes Gerücht verbreitet, auf den Küsten von Virginienscy der Waleser Grufs hao , houi , iack gehört worden. OwenChapelain erzählt, ihm sey es im Jahr 1669 durch Aussprechen eini-ger celtiscber Worte gelungen, sich aus den Händen der Indianervon Tuscorora zu retten, die im Begriff stunden ihn zu scalpiren'.Das Gleiche erfuhr (wie man versichert) Benjamin Beatty auf derReise aus Virginien nach Karolina. Dieser Beatty behauptet aberauch weiter, er habe eine ganze walesiscbe Völkerschaft ange-troffen, welche die Erinnerung der Preise von Madoc • ap - Owen (vomJahr 1170!) aufbewahrt hatte. John Filson hat diese JVhährchender ältesten Reisebeschreiber in seiner Geschichte von Kentucky wieder aufgewärmt. Seiner Angabe nach hat der Kapitain Abra-ham Chaplain auf der Station von Kaskasky Indianer eintreffen ge-sehen, die sich mit einigen aus dem Waleser-Lande gebürtigen