Noten.
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eher» nnd ihre Ausdehnung über ein weitläufiges Gebiet, (Th. 5 ,Si 377; Th. 4 * S. iS, 5 ifi): die gröfste Menge der vorgenanntenVölkerschaften aber lebt in einem waldigen und bergigen Land,worin der Lauf der Flüsse die einzigen Strafsen bezeichnet. DieSchwierigkeiten jeder Ortsveränderung, die Hindernisse, welcheeine üppige Vegetation und tiefe Strombetten der Jagd und Fische-rei in den Weg legen, haben diese wilden Völker zu Landbauerngemacht. In diesem Berglande, zwischen dem Esmeralda, den(Quellen des Carony, der Mündung des Apure und der desAtabapo, haben Absonderung und beharrliche Wohnsitze einenAnschein des mannigfachsten Sprachenunterschiedes vcranlafst. DieGrade der Barharey, worin diese Völkerschaften angetroffen wur-den , die berumstreifenden sowohl (die Guamos, die Achaguas, dieOtomahen), als die, welche feste Wohnsitze haben und sich mitLandbau beschäftigen (die Macos, die Curacicanas, die Maquirita-res), sind nicht weniger verschieden als ihre Statur und ihre Haut-farbe. (Tb. 4, S. 4935 . Die Völker vom Ober-Orenoko wohnenauf Ebenen, die mit Waldung bedeckt sind und aus denen sichhohe Berge erheben; sie sind darum aber nicht im eigentlichenSinne Bergvölker. Hier, wie auf der Hochebene Asiens , sind dieerobernden Horden aus den zunächst den Bergen und Wälderngelegnen Steppen hervorgegangen. Kriegerische und berumstrei-fende Cariben sind lange Zeit die Gebieter und Peiniger dieserLandschaften gewesen, welche, um Sclaven abzuführen, von ihnendurchstreift wurden. Mit den Cabres kämpfend , sind sie die vor-herrschende Nation am Unter • Orenoho gewesen, wie die Guay-punabis, die Feinde der Manitivitaner, diefs zwischen dem Ataba-po, dem Cassiquiare und dem Bio INegro waren (Tb. 4 , S. 179,j 80). Die Mundarten der erobernden Völker haben sich ausgebrei-tet, und sie haben selbst auch die National • Präpondcranz überlebt.Allenthalben, wo diese Mundarten nicht völlig an die Stelle derLandessprachen getreten sind, haben sie auf ihrem Uebergangewenigstens einzelne Worte zurtickgelasscn , die mit ganz verschie-denen Sprachen gemischt, denselben eingebürgert und mit ihnenverhiebt wurden. Diese Worte, die an ihrem fremdartigen Lauterkannt werden, sind in diesen barbarischen Gegenden fast dieeinzigen Ucberfdeibsel alter Bevolutionen des Menschengeschlechts.