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Buch IX.
fains bekannt und jüngsthin vom Kapitain Franklin be-sucht worden sind. Der colossale Pic von St. Elias undder von Beauteins (Mount - Fairiceather ) von Neü-Norfolk gehören eigentlich nicht mehr zur nördlichenVerlängerung der Anden - Cordillere, wohl aber zu einet*Parallelkette (zu den Seealpen der Nordwest-Küsten),welche sich nach der Halbinsel von Californien ausdehntund die durch Quergräten und eine bergigte Landschaft,zwischen 45° und 53° der Breite, mit den Anden vonNeu-Mexico ( Piochy Mountains') Zusammenhänge Imsüdlichen America (und auf diesen Theil des neuen Fest-landes ist mein geognoslischer Jlhrifs vorzüglich be-schränkt) beträgt die mittlere Breite der Anden - Cordil-lere 18 bis 22 Meilen *). Einzig nur in den Rergkno-ten und überall da, wo die Cordillere durch Strebepfei-ler mächtiger wird und sieh in mehrere ungefähr paral-lel laufende Zweige theilt, die sich in Zwischenräumenvereinbaren, (zum Beyspiel südwärts vom Titicaca - See ),zeigt dieselbe über 100 und 120 Meilen Breite in einerzu ihrer Achse senkrechten Richtung. Die finden dessüdlichen America begrenzen westwärts die Ebenen vomOrenoko, vom Amazonenstrom und vom Rio de la Pla-ta, sie gleichen einer Felsenmauer Cercle de filoiO, diequer durch eine Spalte von lüoo Meilen Länge und inder Richtung von Süd nach Nord emporsteht. Dieseremporgehobene Theil (wofern ein auf einer geogonischenHypothese beruhender Ausdruck gebraucht werden darf)_ hat
*) Die geringe Breite dieser weit ausgedehnten Bergkette ist einehöchst merkwürdige Erscheinung. Die Schweizeralpen deh-nen sich in Graubünden und in Tyrol bis an 36 und 4oMeilen Breite aus, theils im Meridian des Comersee und desKantons Appenzell, theils im Meridian von Bassano undvon Tegernsee .