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Ost gerichtet. Ihr Östlicher Abhang*) ist sehr steil,und ihre höchsten Gipfel sind nicht in der Milte, sondernim nördlichen Theil der Gruppe gelegen.
Die Haupt -Gordillere von Chili und Ober-Peru ,nachdem sie ostwärts die drey Widerlegen von Cordova,von Salta und von Coshabatnba de Santa-Cruz gelieferthat, theilt sich zum Erstenmal auf eine bestimmte Weisein zwey Aeste, im’ Knoten von Porco und Polos!,zwischen dem 19° und 20° der Breite. Diese beydenAeste umfassen das Plateau, welches sich von Carangasnach Lampa ausdehnt fBr. 19° 3 / 4 — i 5 °) und worin be-findlich sind der kleine Alpcnsee von Paria, der Desa-guadero und die grofse Laguna de Tiiicaca oder Chu-cuito, deren südlicher Theil den Namen Vinamarcaführt. Um von den colossalen Dimensionen der Andeneinen richtigen Begriff zu geben, erinnere ich daran,dafs die Oberfläche vom Seo Titicaca einzig nur C 443See- Geviertmeilen) zwanzigmal die des Genfersees undzweymal die mittlere Gröfse eines französischen Depar-tements befafst. An den Ufern dieses Sees in der Nähevon Tiahuanacu und in den Hochebenen von Caflao, be-finden sich Ruinen, welche auf eine frühere Kultur **)
°j Ich verdanke die genauere Kennlnifs der Sierra de Cocha-bamba den Handschriften meines Landsmanns, des berühm-ten Botanikers Thaddäus Ilaenke, welche der Pater Cisueros,ein Ordensmann der Congregation vom Escurial, mir in1 Lima mitzutheilen die Gefälligkeit hatte. Ilr. Haenhe, nach-dem er an der Reiseunternehmung von Alexander MalespinaTheil genommen, hatto im Jahr 1798 sich in Cochabamba angesiedelt, wo er in freundschaftlichen Verhältnissen mitdem Intendanten Don Francisco de Viedma stund. Ein Theilder ungemein reichhaltigen Pflanzensammlungen dieses Botanihers wird gegenwärtig in Prag aufbewahrt.
**) Garcilasso, Comentarius Reales , T. 1, p. 21,