Kapitel XX FI.
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In der Parallele von Ahnaguer, oder vielmehr etwasnordöstlich von dieser Stadt, stellt die geologischeConstitution des Landes sehr merkwürdige Aenderungendar. Die Cordillere, welcher wir den Namen der öst-lichen geben, die vom See Sehondoy, wird zwi-schen Pansitara und la Ceja bedeutend breiter. Es istdiefs der Knoten des Paramo-von las Papas und. vonSocoborii, welcher die Quellen der grofsen FlüsseCauca und Magdalena liefert und sich unter 2 ° 5'der Breite in zwey Aeste theilt, östlich und westlichvon Ja Piala Vieja und von Tirnana. Diese zwey Ge-Lirgsäste haben heynahe parallele Richtung bis zum 5“der Br. und fassen das Längenthal ein, worin der RioMagdalena seinen Lauf nimmt. Wir werden Süd-Cor-dillere von Nen - Grenada diejenige nennen, welche sichgegen Santa-Fe de Bogota und die Sierra Nevada deMerida, östlich vom Magdalenenstrom , ausdehnt; Cen-tral - Cordillere von Neu-Grenada diejenige, welchezwischen dem Magdalenastrom und dem Cauca ihre Rich-tung gegen Mariquita nimmt; westliche Cordillere vonNeu-Grenada diejenige, wdlche eine Fortsetzung derCordillere de la Costa des Reckens von Almaguer istund das Flufsbett des Rio Cauca vom platinahaitendenLandstrich von Choco trennt. Um mehrerer Klarheitwillen könnte man den ersten Gebirgsz^veig auch denvon Summa Paz nennen, nach der colossalen Berggruppesüdwärts von Santa-Fe de Bogota , welche die Gewässerihres östlichen Abhangs in den Rio Meta ergiefst. Derzweyte Ast würde den Namen des Zweiges von Gnana-cas oder von Quindiü erhalten, um der zwey berühm-ten Andenpässe willen auf der Strafse von Santa-Fe de
*) Siehe meine Karte vom Rio Magdalena, pl. 24 de» Atlasgeographii/ae et pkyshjae.