Band 
Fünfter Theil.
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Buch IX.

bis Meneses und Voisaco, von (J u 21' nürdl. Br., bis i°i 3 ' ausdehnt. Dieses Massif, auf welchem die Vulcanevon Cumhal und von Chiles sich erheben, nenne ich,um des Namens der Provinz willen, welche sein Cen-truin bildet, den Pinoten der Berge de los Pastös.Der Yulcan ven Pasto, welcher im Jahr 1-27 seinenlezten Ausbruch gemacht hat, ist südwärts von Yenoi,zunächst am nördlichen Band der Gruppe gelegen, derenbewohnte Hochebenen mehr denn 1600 Toisen über derMeeresfläche erhöhet sind. Es ist diel's das Thibet derAetjuinoctial - Länder der neuen Welt.

Nördlich von der Stadt Pasto (nürdl. Br. i° ) 5 ';Länge 79 0 4i') theilen die Anden sich abermals in zweyAeste, welche das Plateau von Mamendoy und Alma-guer einiässen. Die östliche Cordillere enthält die Sie-nega von Sebondoy (Alpensee, der dem Puluinayo sei-nen Ursprung gibt), die Quellen des Jupura oder Ca-quela und die Paramos von Aponte und von Iseanse.Die westliche Cordillere, die von Mamacondy, wel-che von den Landeseingebornen Cordillera de la Co-sta, - um ihrer Nähe zum Küstenland des Südmeerswillen, genannt wird, findet sich durch den grofsenFiio de Palias gebrochen, welcher den Guaitara, denGuachicon und den Quilquase aufnimmt. Das zwischen-liegende Becken oder Plateau zeigt grofse Ungleichhei-ten. Die Paramos von Pitatumba und von Puruguayfüllen dasselbe zuinTheil aus, und die Trennung beyderGebirgsäste schien mir bis zur Parallele von Almaguer(Br. i° 54G Länge 79° i 5 ) nur mangelhaft ausgeschie-den zu seyn. Die allgemeine Richtung der Anden, vomEndtheile des Beckens der Provinz von Quito bis in dieUmgegend von Popayan , geht von N. 8° O. in N. 36 °O. über; sie folgt der Richtung der Küsten von Esme-raldas und von Barbacoas.