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Buch IX,
Provinz von Popayan nördlich von Cartago Viejo geschlos-sen ; und der Caucaflufs wird beym Austritt aus denEbenen von Buga gezwungen, sich vom Salto de SanAntonio bis zur Boca del Espiritu Santo , auf einerStrecke von Ao bis 5o Meilen einen Weg durch’s Ge-birge zu bahnen. Da die Gräte der östlichen Cordillereihre Richtung nordöstlich fortsezt, so verlängert sichdas Becken vom Magdalenastrom, welches mit dem vonCauca ungefähr parallel läuft, beynahe ununterbrochengegen Mornpox. Der Engpafs von Carare ist nur einel'elsgräte, die ein c Schicelle bildet, welche von einigenin der Ebene vereinzelt stehenden Hügeln umgeben wird ;eine wirkliche Vereinbarung zweyer Bergketten, oderdas Ergebnifs davon, wird hier keineswegs angetrofl'en.Der Unterschied des Niveau zwischen dem Grund vonbeyden parallel laufenden Becken des Cauca und des Mag-dalenastroms ist sehr merkwürdig. Das erste erhält sieb,zwischen Cali und Cartago , auf 5oo bis 4°4 Toisen;das zweyte, von Neiva bis Ambalema, auf e65 bis i5oToisen Erhöhung. Man möchte, je nach verschiedenengeologischen Hypothesen, annehmen, entweder es habendie Secondar - Formationen sich nicht in gleichmäfsigerDichte angehäuft zwischen dem östlichen und mittlerenGebirgszweig, wie zwischen dem mittlern und dem west-lichen, oder aber die Niederschläge haben auf ein, öst-lich und westlich der Anden von Quindiii ungleich er-höhetes Urgebirg stattgefunden. Der mittlere Unter-schied dieser Dichtheit der Formationen oder dieser Er-höhungen beträgt 3oo Toisen. Was die Felsengräte vonAngostura de Carare betrifft, so geht dieselbe aus Süd-Ost, von der Widerlage von Muzo aus, durch welcheder Rio Negro seinen Lauf nimmt. Durch diese Wider-lago und durch die von West her kommenden nähernder östliche und der mittlere Ast sich einander zwischen