Kapitel XX FI.
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von Guadüas beruht. Es findet sich also, genau ge-sprochen, zwischen 5° und 5°'/ 4 der Breite keine Eerg-gruppe, welche die drey Gebirgszweige vereinbart. Inder Gruppe der Provinz Antioquia , welche die Verbin-dung der centralen und westlichen Cordilleren bildet,lassen zwey grofse Massen sich unterscheiden, die einezwischen dem Magdalena-Strom und dem Cauca, dieandere zwischen dem Cauca und dem Atrato . Die erstedieser Massen reicht unmittelbarer an die schneebedeck-ten Gipfel vom Herveo: ostwärts entspringt aus ihr derRio de la Miel und der Nare; nordwärts der Porce undder Nechi. Seine mittlere Höhe hat nur 1200 bis i35oToisen. Der cuhninirende Punct scheint in der Nähevon Santa-Rosa befindlich, süd westwärts von dem be-rühmt gewordenen Bärenthal (Falle de Osos~). DieStädte Rio Negro und Marinilla selbst sind auf Plateausvon 1060 Toisen Höhe erbaut. Aus der westlichen Massedes Knotens der Berge von Antioquia , zwischen demCauca und dem Atrato , entspringt, auf seinem west-lichen Abhang, der Rio San Juan, der Bevara undder Murri. Seine gröfste Höhe (und die der ganzenProvinz von Antioquia ) erreicht er im Alto del Fiento }nordwärts von Urrao, den ersten Conquisladores unterdem Namen der Cordillere von AbiJe *) oder Dabeibabekannt. Diese Höhe (Br. 5 0 i5') beträgt jedoch nichtüber i5oo Toisen. Verfolgt man den westlichen Abhantrdieses Bergsystems von Antioquia , so findet sich, dafsder Scheidungspunct der gegen das Südmeer und gegendas Antillenmeer abfliefsenden Gewässer (unter 5" '/ 2 und6° der Br.) ungefähr der Parallele der Landenge von
*) Sierra de Abibe des Geographen La Cruz, mit dem angeb-lichen Vulcan von Ebojito. (Siehe oben, Th. 5, S. 255,INotc.)
jilcsr. 9. Humboldts hist. Reisen. V,
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