li a p i t e l HX.FI.
407
dalenaslrom und vom Cauca, theileri die Ariden sich indrcy Aeste. Becken, die an ihren Enden beynahe ge-schlossen , mit der Axe der Cordiileren parallel laufenund durch zvvey Knoten und zwey Seitenäste begrenztsind, liefern characterislische Züge für die Andenslruc-tur. Unter diesen Bergknoten belassen die einen, zumBeyspiel die von Couzco, von Loxa und von LosPastös, 33 oo, i 5 oo und n 3 o Gevierlmeilen, währendandere dem Geologen darum nicht minder wichtig er-scheinende auf einfache Gräten oder Querdämme be-schränkt sind. Zu diesen leztern gehören die Altos deChisinche (Br. o° 40' südl.) und von los Hohles (Br. 2°au' nördh), südwärts vom Quito und vom Popayan .Iler Knoten von Couzco, der in den Jahrbüchern pe-ruvianischer Civilisirung so denkwürdig ist, bietet einemittlere Höhe von 1200 bis 1400 Toisen und eine Grund-fläche dar, beynahe dreymal so grofs, wie die derSchweiz ist. Die Gräte von Chisinche, welche dieBecken von Tacunga und von Quito trennt, hat i 58 o'i'oisen absoluter Erhöhung und ist hingegen kaum eineMille breit. Weder in den Anden, noch in den mei-sten der grofsen Cordiileren des alten Festlandes , stellendie höchsten Gipfel sich auf den Knoten oder Gruppendar, welche die meisten partiellen Gebirgsäste vereinen;nicht einmal ist es der Fall, dals in den Knoten überalleine Erweiterung der Kette angetroflen wird. DiejenigeDichtigkeit der Masse und der Höhe, die von langerZeit her den Puncleri zugedacht ward, von denen meh-rere bedeutende Gebirgsäste ausgehen, war theils auftheoretische Vorurtheile, theils auf irrige Messungengegründet. Man glaubte die Cordiileren füglich mitStrömen vergleichen zu können, die nach Mafsgabeihrer Zuflüsse gröfser werden.