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Buch IX.
Unler den Becken, welche die vorstehende Ueber-sicht der Anden darstellt und die wahrscheinlich ebenso viele Seen oder kleine Binnenmeere gebildet haben,beträgt die Grundfläche der Becken von Titicaca , vomRio Jauja und vom, Ober-Maragnon 35oo, i3oo und2400 Geviertmeilen *). Das erste findet sich dermafsengeschlossen, dafs kein Tropfen Wasser davon ausgehenmag, anders als durch Verdünstung: es zeigt sich hier eineWiederholung des geschlossenen Thaies von Mexico **)und der vielen kreisförmigen Becken, die am Monde wahr-genommen werden und die von hohen Bergen eingefafst
*) Ich will in gegenwärtiger Note die Gesammtheit dieser demGeologen bedeutsamen Angaben zusammenstellen. Area derAnden, vom Feuerland bis zum Paramo de las Rosas (Br.9 1 /, nördh), wo das Bergland von 'JTocuyo und von Barque-simeto, eine Ablheilung der Cordillere des Küstenlandes vonVenezuela , anfa'ngt, 58,goo Geyiertmeilen zu io auf den Grad.Von dieser Grundfläche nehmen allein nur die vier Wider-Iagen von Cordova, Salta, Cochabamba und Bern ’, s5,5ooG. M. ein, und die drei zwischen 6“ und 20° südl. Br. ein-geschossenen Bechen 7200 G. M. Wenn 35,2 00 G. M. fürdas Ganze dieser enclavirten Rechen und der Widerlagen ab-gezogen werden, so ergibt sich, unter 65° der Breite, dieArea der mauerförmig emporstehenden Cordilleren zu 25,700G. M., woraus sich (die Knoten inbegriffen und mit Hinsichtauf die Krümmungen der Gebirgsäste) eine mittlere Breiteder Anden von 18 bis 20Meilen erzeigt. (SfeÄeoben, S. 3g8.)In den 58,900 G. M. sind nicht begriffen die Thäler vonIluallaga und vom Rio Magdalena , wegen der divergirendenRichtung der Gebirgsäste von Chicoplaya und von Santa-Fede Bogota .
**) Wir betrachten es in seinem ursprünglichen Stande , ab-gesehen von dem unter dem Damen des Desagae de Hae-huetoca bekannten Graben» oder Bergdurchschnittes.