Band 
Fünfter Theil.
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H a p i t e l X.X.VI. 443

liehen Polanneer, die Grenzen von Südamerica über-schreiten, so sehen xvir die westliche Cordillere vonNeu-Grenada , nach der grofsen Einsenkung, die siezwischen den Mündungen des Atrato und dem Golf vonCupica erleidet, nochmals in der Landenge von Panama sich auf 80 oder 100 Toisen Höhe erheben*), sichwestwärts in den Cordilleren von Veragua und Salaman-ca **) vergröfsern, und durch den Guatimala sich bis andie Grenzen von Mexico ausdehnen. Auf diesem Raumebleibt dieselbe beständig den Küsten der Südsee genähert,wo vom Golf von Nicoya bis Soconusco (Br. 9°% — j(>°),sich eine lange Reihe von meist isolirten, zuweilen mitWiderlagen oder Seitenästen verbundenen Vulcanen

*) Siehe oben, Th. 5 , S. 2/lg,

*•) Wenn es wahr ist, wie die Seefahrer behaupten, dafs die amPf. W. Endtheil der Republik von Colombia gelegenen undunter den IS’amen der Silla de Veragua und Castillo del Cliocobekannten Berge (im Meridian der Boca del Toro und derLaguna Chiriqui) auf 56 Meilen Entfernung sichtbar sind(Purdy , Colombian Navigator , p. 1 34 ), so würde dieHöhe ihrer Gipfel beinahe 1 /,00 Toisen erreichen und vonjener der Silla de Caracas nur wenig verschieden seyn.

* so ) Siehe das Verzeichnis der 21 Vulcane von Guatimala,die zum Theil erloschen, zum Theil noch brennend sind, wel-ches Hr. Arago und ich im Jinnuaire da Bureau des Ion-gitudes paar 1824, p. 17a geliefert haben. Da bisdahin keinBerg von Guatimala gemessen ward, so wird es um so wich- «tiger, die Höhe des Nulcans de agua annähernd zu bestimmen,welcher zwischen dem Vulcan von Pacaya und dem Vulcande Fuego, auch Nalcan von Guatimala genannt, inne liegt.Hr. Juarrös sagt ausdrücklich, dieser Vulcan , w r elcher durchWasser- und Steingüsse am 11. September ■ 54 1 , die CiudadVieja, oder Almolonga (die alte Hauptstadt des Bandes , wel-che mit der antigua Guatimala nicht darf verwechselt werden)