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Buch IX.
dieser Region, wo genaue Messungen staltgei’undon ha-ben , zeigen die verschiedenen Becken, vom Aequalor aus,eine sehr merkliche Senkung in nördlicher Richtung. Ueber-haupt verdient die Höhe der Grundflächen der enclavir-ten Becken die gröbste Aufmerksamkeit derer, welcheüber die Ursachen der Thalbildung nachdenken. Ichläugno keineswegs , dafs Einsenkungen auf den Ebenenzuweilen die Wirkungen vormaliger pelagischer Strömun-gen oder langsamer Auswaschungen seyn können. Ichmag gern glauben, dafs die Querthäler, welche Kluftengleichen, durch strömendes Wasser sind erweitert wor-den ; aber diese Hypothesen allmcihliger Auswaschungenlassen sich nicht füglich auf die völlig geschlofsnen Thä-ler von Titicaca und von Mexico anwenden. DieseBecken, so wie die von Jauja, von Cuenza undvon Almaguer, deren Gewässer nur durch eine schmaleSeitenöflfnung abflielsen, müssen einer augenblicklichen,mit der Emporhebung der ganzen Kette innig zusam-menhängenden Ursache angehören. Man kann sagen,es wiederholen sich die Erscheinungen der Abdachungen(escarpemens~) oder schmalen Bergabhänge vom Saren-thal und vom Eisackthal des Tyrols, in den Cordilierenvom äquinoctialen America auf jedem Schritte und nacheinem viel gröfsern Mafsstab. Man glaubt daselbst jeneLongitudinal - Einsenkungen zu erkennen; „jene Felsen-gewölbe, die., um mich des Ausdrucks eines grofsenGeologen zu bedienen , wenn sie über einen weitenRaum ausgedehnt sind, zerbrechen und tiefe, boynahesenkrechte Spalten zurücklassen.“
Wenn wir, zu Vervollständigung der Uebersichtder Bildung der Anden, vom Feuerland bis zuin nürd-
') Leopold von Euch , Tableau da Tyrol meridional , i8a5,
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