Band 
Fünfter Theil.
Seite
458
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Buch IX.

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der Unsicherheit der Erd-Refraction unerachtet, befrie-digender erscheinen, wenn sie im Meridian der Hor-cjueta selbst staltgefunden hätte, und wenn die Längen-irrthümer des Schiffes die Distanz zu den Schneekuppennicht ungewifs machten. Der directe Beweis des isolir-len Verhältnisses der Berggruppe von Santa Marta fin-det sich in dein heifsen Klima der Landschaft (lierrascalientes ), von der sie umgeben ist, ostwärts gegenden Rio Palomino hin; südwärts gegen die Dörfer vonValencia de Jesus und von Santo Maria Angola, gegendie Quellen vom Rio Cesar hin und die Volle de Vpar }vormals unter dem Namen der Villa de Reyes bekannt;westwärts gegen den Rio Aracataca ■■•') hin. SchwacheKämme und eine Reihe von Hügeln weisen vielleicht'eine alte Verbindung der Sierra Nevada de Santa Martanach, einerseits durch den Alto de Las Minas * **)(westwärts von der Laguna Zapatosa) mit den Kling-stein- und Granit - Felsarten des Pennon und Banco***);anderseits durch die Sierra de Perija mit den Bergenvon Chiliguana und von Ocanna, welche die Wider-lager», ****> des östlichen Zweiges der Anden von Neu-

und i3g. In diesem an nutzbaren Angaben reichhaltigenWerl ; ist die Breite vom Bic de San Lorenzo zu io" y' )5"angegeben, statt J i° 7 / l5", ein Irrthum, der um so gefähr-licher wird, als die Ilorqueta daseihst la Sierra mas avan-zada al mar genannt ist.

°) Handschrift des Generals Cortes,

°h> Es ist diefs eine Verlängerung der Sierra Nevada gegenS. Vf.

*•*) An den Ufern des Bio - Magdalena, etwas nördlich von Ta-malameque und vom Begidor, dessen Br. ich zu 8 ° 5o' unddie Länge zu 76 ° iä' gefunden habe.

e “>=) Th. 5, S. 454.