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Buch IX.
nen vom Rio-Negro , haben die Indianer mir versichert,es entspringe dieser Flufs, so wie der von Inirida (Zu-flufs des Guaviare), auf die Entfernung von fünf Tag-reisen, in einem mit Hügeln und Felsen überdecktenLand. Zu San Marcellino kennen die Einwohner ein©Sierra-Tunuhy, die, 3 o Meilen westtvärls von ihrer Dorf-schaft , zwischen dem Xie und dem Iganna gelegen ist.Eben so hatte Ilr. de la Condamine von den Indianernam Amazonenflufs vernommen, dafs der Quiquiari (Iquiarider Ordensmänner Acunna und Fritz) aus „einem Berg-und Minenlande herkümmt.“ Nun wird dem Iquiari,durch den französischen Astronomen, seine Stelle zwi-schen dem Aequator und der Ausmündung des Xie (Jjie)angewiesen, wodurch er dem Iguiare, welcher in denIganna sich ergiefst, identificirt ist. Man kann in dergeognostischen Kcnntnifs von America keine Fortschrittemachen, ohne allzeit Forschungen der vergleichendenErdbeschreibung zu Hülfe zu rufen. Das System derBerge, welches wir einstweilen das der Quellen vomPiio - Negro und vom Uaupes nennen wollen, und des-sen culminirende Puncte vermuthlich kaum 100 bis 120Toisen Hohe haben*), scheint sich südlich zum Beckendes Rio-Yupura auszudehnen, wo Felsengräten die Ka-
mine, Voydge ä V Amazone , p. 98 und 129, und weiteroben, Th. 4, S. 272, 278, 576. Es darf aber die La-gitna ds Oro , die man bey der Auffahrt des Uaupes (nördl.Br. o° 4o') gefunden zu haben versichert, nicht mit einemandern Goldsee (lac dort) verwechselt werden (siull. Br. i°io')j welchen La Condamine Maralii oder Pctrahi (JVassernennt, und der anders nichts ist, als ein öfters überschwemm-tes Land zwischen den Quellen des Jurubcch (Urubaxi) unddes Rio Marahi , eines Zuflusses vom Caqueta .e ) Th. 4 , S. 288.