Kapitel XXVI.
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dillere, die ziemlich schmal zu seyn scheint, dehnt sichauf einer Länge von 80 Meilen aus, vom Portage desAnocapra (L. 65° 350 an’s linke Ufer des Rupunuri(L. 6i° 5oO, die Parallelen von 4° und 4° 12' ver-folgend. Man unterscheidet hier, von West nach Ost,die Berge von Pacaraina, von Tipique, von Tauyana,wo der Rio-Parime (ein Zuflufs des Uraricuera) ent-springt, von Tubachi, die Kristallenberge (Br. 3° 36',Länge 62° 520 und den Canopiri. Der spanische Rei-sende, Rodriguez, hat dem östlichen Theil der Ketteden Namen Quimiropaca gegeben; da aber die geogno-stische Beschreibung eines Landes nur mittelst der An-erkennung gemeinsamer Namen Vorschritte machen kann,so werde ich fortfahren dieser ganzen Cordillere, wel-che die Berge des Orenoko mit jenen des Binnenlandesder holländischen und französischen Guiana vereinbart,den Namen Pacaraina zu geben, welchen Ralegh undKeymis schon zu Ende des löten Jahrhunderts in Europa verbreitet hatten. Der Rupunuri und der Essequibobrechen diese Kette; so dafs von zweyen ihrer Zuflüsse,,dem Tavaricuru und dem Sibarona, der eine am süd-
biet zu betreten. Sie haben darin nacheinander dieMissionen von Santa Rosa, von San Juan Baptista deCayacaya (Cadacada) und von San Antonio QCaulin, p. 60)angelegt; allein diese Dorfschaften, oder vielmehr dieseAnlagen von Hütten sind von den Portugiesen zerstörtworden. Kriege zwischen benachbarten Missionen zweyrivalisirender Kationen sind unglücklicher Weise in die-sem Theil von America sehr häutig. Die Karte von Pon-tes weiset bey der Vereinbarung des Paraguamusi unddes Rio Paragua (Zuflufs des Carony), unter 4 ° 25 ' Br.,die Dorfschaft San Viccnte nach: auf dieser Stelle befin-det sich der spanische Militärposten von (luirior