Band 
Fünfter Theil.
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Ruch IX.

liehen, der andere am nördlichen Abhang entspringt.Im Verhältnifs, wie man sich dem Essequibo nähert,erhalten die Berge eine südöstliche Entwicklung, unddehnen sich über 2 °'/, nördl. Breite aus. In diesemöstlichen Zweig *) der Kette des Pacaraina entspringt,nahe beym Cerro Uassari, der Pvio - Rupunuri. Am rech-ten Ufer des Rio-Branco in einer noch südlicherenBreite (zwischen i° und 2 ° nördl.), befindet sich glcich-, falls ein bergiges Land, worin von Ost nach West dieQuellen angetroffen werden, vom Caritamini, vom Pa-daviri, vom Cababuri (Cavaburis) und vom Pacimoni.Dieser westliche Zweig der Berge von Pacaraina schei-det das Wasserbecken des Rio-Branco von dein des Ober-Orenoko, dessen Quellen vermuthlich nicht ostwärtsvom Meridian von 66° i5' liegen; es schliefst sich dieselbeden, S. 0. der Mission vom Esmeralda™*) befindlichen

®) Die culminirenden Puncto dieses östlichen Zweiges sindvon S. O. nach N. O.: die Sierras von Curaucumu, Xirivi,Yaviarna, Paranambo, Uanarari und Puipe. Ich ver-muthe, es sey die Berggruppe von Cumueumu ( Cum-Ucaamu) , der an Ort und Stelle aufgenoramnen Kartevon Pontes, der Cerro del Dorado oder Cerro Ucucua-ma der Tagebücher von Santos und der Acacaamo desPater Caulin (Corograßca , p. 176), zwischen dein Maliuund dem Bupunuri. Die Insel Ip -Amucena, welcheSantos in Mitte der Laguna Parime nachweist, erinnertan den Kamen vom Sec Amuca (Amucena, Amacu), des-sen , bereits durch den Wundarzt Hortsmann von Ilil-desheim angekündigtes, Daseyn nunmehr durch die neue-sten Reisen bestätigt wird. (Th. k , S. 688, 690.)

•*) Die an den Gestaden des Rio-Branco wohnenden India-ner haben dem Hrn. Pontes gesagt, der Rio Macojahi oderCahuana, welcher unter j° 26' der Breite sich in denRio-Branco ergiefst, und welchen portugiesische Solda -