Band 
Fünfter Theil.
Seite
491
JPEG-Download
 

Kapitel XX FI. 4gi

sehen der Kette von Pacaraina und dem Rio-Cuyuni,und zwischen den Meridianen von 66° und 6 i 0J / 4 ist nochungleich viel weniger bekannt. Die weifsen Menschenbedienen sich darin keiner andern Strafse, als die derFlufs Paragua darbietet, welcher, in der Nähe vonGuirior, den Paraguamusi aufnimmt. In den Tagebü-chern der Reise von Nicolas Rodriguez steht zwar aller-dings , dafs dieser Reisende jeden Augenblick gezwun-gen war, seinen Kahn durch Menschenhände über die,die Schiffahrt hemmenden Kataracten *) tragen zu las-sen; man darf aber nicht vergessen (wovon ich selbstvielfältige Erfahrungen gemacht habe), dafs in diesemTheil des südlichen America die Kalaracten einzig nurdurch Schwellen oder Felsengräten, die keineswegs Rergoheifsen können, gebildet werden. Dieser leztern nenntRodriguez nur zwey zwischen Barcelonetta und der Mis-sion San Jose5 während weiter östlich, zwischen dem

Steigt man von Barcelonetta bis hinauf zum Portagezwischen dem Anocapra (ohne Zweifel Anoca -para, fVas -ser vom Anoca) und dem Araicuque , durch die SierraPacaraina, so findet man längs den Ufern des Paraguaund des Paraguamusi, von Nord nach Süd: den Zuflufsdes Carony und des Rio Paragua; dio Ausmündung desRio Höre; den Cerro Parayma, nahe beym westlichenUfer von Paragua; die Raudales von Orayma , von Guay-quirima und von Carapo ; den Cerro dcl Gallo ; dasDorfvon San Jose an der Mündung des Canno de Espuma;die Raudales von Guayguari und von Para; den grofsenRaudal von Mayza; die Boca vom Canno Icapra; Gui-rior; die Boca vom Paraguamusi und dio Raudales vonAnocapra. (Razon de lo c/ae ha sucedido a Don NicolasFiodriguez durante su navegacion en el Dio Paragua yen las Miisiones alias de los Heverendos Padres Capa -chinos de Carony , fol. 7 — i 5 Mscr.')

\