Kapitel X X '7.
Wenn die neuerlich' * * * * 5 ) zwischen Frankreich und Portu-gal lestgesezten aniericanischen Grenzen künftighin einstnicht mehr blos diplomatischen Täuschungen angeboren,sondern zur Realität gelangen, das will sagen, wenndieselben mittelst Himmelsbeobachtungen auf der Land-schaft gezogen werden sollten (wie im Jahr 1817 derEntwurf dazu vorhanden war), so würde diese ArbeitIngenieur-Geographen in diese unbekannte Landschaft füh-ren, welche, 3° % westlich von Cayenne, die Wasserscheidebildet zwischen den Küsten von Guiana und dem Ama-zonenstrom. Bis diese Zeit eingelroffen seyn wird, diedurch Brasiliens politische 'Verhältnisse weit zurückge-schoben zu seyn scheint, vermögen wir das geognosti-sche Gemälde der Gruppe von Pariine einzig nur durchzerstreute, in den portugiesischen und holländischenKolonien gesammel' Angaben zu vervollständigen. Vonden Vassari - Geb" gen ^Br. 2 ° 25', Länge 6 i° 5o') aus-gehend, die eine Abtheibing des östlichen Zweigs derCordillcre von Pace r " .bilden, trifft man ostwärts aufeine Bergkette, v 'che die Missionarien Acaray undTumucuraque nennen :;fS ). Diese zwey Namen sind wer-
den Mont- Tripoupou und den Indianer • Posten Rouhouye-nes hinaus, auf mehr denn 70 Meilen Distanz geführt!Die auf dem Landwege zwischen der Capitania vom Rio-N-gro und dem Küstenland von Guiana geöffneten Ver-bindungen sind einzig nur durch den Rio Esscquibo ge-
leitet, um der Erleichterung willen, welche die Nähe
seiner Zuflüsse mit jenen des Rio • Branco darbi'otet.
®) In Folge des Wiener -Vertrags, siehe oben, 1 h. 4 ,
S. 755.
e *) Die Sierra Tumucurar/ae (Tumumucaraque von Caul'n,Tumueucuraque von Arrowsmitb) ist zum ersten Mal aufder Karte von La Cruz zum Vorschein gekommen; und,