Band 
Fünfter Theil.
Seite
494
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Buch IX.

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schicdentlich auf unsern Karten zwischen o ’/, und 3 °nürdl. Breite anzutreden. Gleichwie Ralegh, im Jahr1596, unter dein Namen von Wacarima (Pacarima) dasSystem der Berge von Pariine, zwischen den Quellendes Rio-Carony und des Essequibo, zuerst*) bekanntgemacht hat, so haben im Jahr 1609 die Jesuitenväter,Acunna und Artedia, die ersten genauen Nachrichtenüber denjenigen Theil dieses Gebirgssystems geliefert, dersich vom Meridian von Essequibo aus bis zu dem desOyapock**) erstreckt. Sie versetzen dahin die Berge vonYguaracuru und von Paraguaxo, aus deren ersterem einGoldstroin (.Rio de oro') als Zuflufs des Curupatuba * ;;:S Q

da der Name zvvcymal auf ihr angetroffen wird, mit demUnterschied von 3 ° der Breite, so ist diese doppelte Auf-stellung auch auf den Karten von Surville, von Buaclic11. s- w. gewissenhaft wiederholt worden. Dem Geogra-phen Anson gebührt das Verdienst, auf seinem Coars deia riviere des Amazones , dresse sar la relation da pereAcunna (1680), mit Weglassung vom See Parime undvon der Sierra Wacarima (Pacarahina), die bisdahin inder Richtung eines Meridians nachgewiesen wurden, zu-erst mit einiger Genauigkeit, eine parallel zum Aequa-tor sich verlängernde Bergkette, zwischen den nördlichenQuellen vom Essequibo, vom Maroni und vom Viapoco(Oyapock) und den südlichen Quellen des Urixamina ( 11 .de Trombctas), des Curupatuba und des Ginipape oderRio - Parii gezeichnet zu haben.

*) Tb- 4 , S. 696.

Th. 4, S. 756.

Wenn man weifs, dafs Gold in der Tamanaken-Spra-che, caricuri; in der caribischen, caricaru ; in der peru -vianischen cori (curi) heifst, so erkennt man leicht, selbstin den Namen der Berge und Flüsse (Yguara - curu, Curu-putuba), welche wir hier erwähnen, die Andeutung einesgoldhaltigen Landes. Die Analogie der in die übrigens