e l X X J’I. 5o<)
Maxima der Giebellinierr.Siila de Caracas i55oToisen.(nürdl. Br. io 01 /,).
Blaue Berge. n58 —
(nürdl. Br. i 8 ° ’/j).BergYVashington 1040 —
(nürdl. Br. 44 0 , /i)-
Ich zog es vor in dieser Uebersicht die culminiron-den Bunde jedes Systems, statt der Dnrchschnitlshüheder Giebellinien anzugeben; die culminirenden Fundesind die Ergebnisse directer Messungen, wogegen diemittlere Höhe eine ziemlich schwankende ahstracle Jdeegewährt, sonderheitlich da, wo nur eine Gruppirungvon Bergen vorhanden ist, wie in Brasilien , in Parimeund auf den Antillen, nicht aber eine zusammenhän-gende Ketle. Obgleich aufser Zweifel liegt, dafs unterden fünf ostwärts der Anden gelegenen Bergsystemen,von denen ein einziges der südl (hen Hemisphäre ange-hört, die Kette des Küstenlandes von Venezuela dashöchste ist (bey einem culminiienden Punct von i35oToisen und einer Durchsehnittshühe der Giebellinie von^5o Toisen), so nimmt man dennoch nicht ohne eini-ges Befremden wahr, dafs alle Berge des östlichen (con-tinentalen, oder insularen) America in ihren Erhöhun-gen über dem Wasserspiegel des Ozeans nicht beträcht-lich abweichen. Die fiinj Gruppen haben alle unge-fähr eine mittlere Höhe von jiinj - bis siebenhundertToisen, und cnlmitrirende Funde (maxima der Giebel-linien') von eintausend bis dreyzehnhnndert Toisen. Dieseübereinstimmende Bildung auf einer Ausdehnung, diezvveymal so grofs wie Europa ist, däucht mir eine sehrmerkwürdige Erscheinung zu seyn. Keine Kuppe, ost-wärts der Anden von Peru, von Mexico und Ober-
*