Band 
Fünfter Theil.
Seite
510
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Buch IX.

Louisiana erreicht die Linie des ewigen Schnees®). Mankann noch hinzusetzen, dafs mit Ausnahme der AUeg-hanis nicht einmal sporadische Schneeniederschläge inirgend einem der hier erörterten östlichen Systeme stattfinden. Aus diesen Betrachtungen und insbesondere ausder Vergleichung des neuen Festlandes mit den am be-sten gekannten Theilen des allen, mit Europa und Asien ,ergibt es sich, dafs das in die wasserreiche Hälfte un-sers Planeten Qiemisphere aqaalique ) **) versezte Ame-

Nicht einmal die White Mountains des Staates von New-Ilampshire, zu denen der Mount - Washington gehört.Geraume Zeit vor der sorgfältigen Messung des KapitainPatridge , halte icji (im J. 1804) mittelst der Gesetze derWärme Abnahme dargethan, dafs keine Ituppc der WhiteMountains die Höhe von 1600 Toisen erreichen könnte,welche Ilr. Cutler ihr anweist. ( Siehe meine spanischeDenkschrift: Ideas sobre el liinite inferior de la nieva pet-petua in der jdnsora 0 Cor reo de la Havana , n°. 250 , p. 1 42.

Die ungleiche Vertheilung der Fcstlande und Meere warlängst gekannt und der Grund, um defswillen die südlicheals die vorzüglich wasserreiche Halbkugel betrachtetward: die nämliche Verschiedenheit stellt sich aber auchdar, wenn die Trennung der Erdkugel nicht durch denAequator, sondern durch die Mittagsünicn in Betrachtgezogen wird. Die grofsen Landmassen finden sich zwi-schen den Meridianen von 10° wcstl. und von 150 " östlichvon Paris vereinbart, w'ogegcn die eigentliche Wasser-IIemisphäre westwärts vom Meridian der Küsten von Grön-land , ostwärts vom Meridian der Ostküsten Neu - Hollandsund der hündischen Inseln anfängt. Diese ungleiche Ver-theilung von Land und Wasser hat einen sehr grofsenEinflufs auf die Vertheilung der Wärme über die Erdflä-che, auf die Krümmung der Isotherm - Linien und auf dieclimaterischen Erscheinungen überhaupt. Den Bewoh-nern des centralen Europa’s kann die Wasser - Hemis-