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B u c h IX.
welcher den Tuamini vom Pimichin trennt *). ln denLlanos folgt sie demnach den Parallelen von 2° 3o' und2° 45 y - Sehr merkwürdig ist, dafs weiter westwärts, aufdem Rücken der Anden seihst, in dem Bergknoten, derdie Quellen vom Magdalenenstrom begreift, bey 900Toisen Erhöhung über dem Niveau der Llanos , diedivorlia aqaarum zwischen dem Antillen ■ Meer und demstillen Ozean**), beynahe unter der nämlichen BreiteO 0 4^'—2 0 20O angetrolfen werden. Vom Isthmus vonJavita ostwärts, wird diese Wasserscheide durch dieBerge der Gruppe von Pariine selbst gebildet; sie erhebtsich anfangs ein wenig nord - östlich gegen die Quellendes Grenoko CBr. 3° 45'?) und gegen die Kette vonPacaraina ***) (Br. 4 0 4' — 4 0 12'); hernach, währendeines 8u Meilen langen Laufs, zwischen dem Portagevon Anocapra ****) und den Gestaden desRupunuri, gehtihre Richtung sehr regelmäfsig von West nach Ost; end-lich dann, jenseits des Meridians von 6i° 5o', neigt siesich nochmals niedrigeren Breiten zu, und zieht durchzwischen den nördlichen Quellen des Rio Suriname, desMaroni und des Oyapok, und den südlichen Quellendes Rio Trombetas, des Gurupatuba und des Paru (Br.2°—5o0- D iese Nachweisungen thun hinreichenddar, dals diese erste Scheidnngslinie der Gecvcisservon Südamerica (die der nördlichen Hemisphäre) dasganze Festland zwischen den Parallelen von 2° und 4 Udurchzieht. Der Cassiquiare einzig nur hat sich durchden eben beschriebenen Scheidungsgrat einen Durchgang
®) Landenge von Javita oder Portage vom Pimichin. Th. 4,
S. 225 , 244. Callas geogr. , pl. XVI.)
*•*) Th. 4, S. 282; Th. 5 , S. 424.oeo ) Th. 5 , S. 487.
ö '' ÄS ) Strafsc vom Rio Rraneo zum Rio Carony.