Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Kapitel XXVI.

des Imataca, und bilden (dem Cujuni und dem Esse-quibo sich nähernd) eine Art flucht längs der SierraPacaraina (Th. 4j S. 662; Th. 5, S. 4?6)-

2) uibtheilung des Beckens von Venezuela in derRichtung von Siid nach Nord. Die ansehnliche Breitedieser Savanen-Zone, die 100 bis 120 Meilen beträgt,macht den Namen Landenge uneigentlich, wofern die-selbe nicht geognostisch auf jede durch die hohen Cor-dilleren begrenzte Verbindung von Becken angewandtwerden soll. Richtiger vielleicht möchte die Benennungder Abtheilung gegeben werden, in der sich die ziem-lich unbekannte Gruppe der die Quellen des Rio Negro einschliefsenden Berge befindet (Th. 5, S. 481). In dem,zwischen dem östlichen Andenabhang von Neu-Grenadaund dem westlichen Theil der Sierra Parime gelegenenBecken verlängern sich die Savanen, wie wir obennachgewiesen haben, weit über den Aequator hinaus,allein ihre Ausdehnung bestimmt keineswegs die südli-chen Grenzen des Beckens, von welchem hier die Redeist. Diese lezteren werden bestimmt durch eine Schwelleoder Giebellinie, welche die»Wasserscheide bildet zwi-schen dem Orenoko und dem Rio-Negro, einem Zu-flufs des Amazonenstroms. Eine kaum bemerkbare Wi-derlagen-Erhöhung bildet eine Gräte, welche die öst"liehe Anden -Cordillere mit der Gruppe von Parime zuvereinbaren scheint*)- Die Richtung dieser Gräte gehtvon der Ceja (Br. i° 450 oder dem östlichen Abhangder Anden von Timana **) zwischen den Quellen desGuayavero und des Rio Caguan ***), gegen den Isthmus,

e ) Th. 5 , S. 587.

*•) Siehe meine Karte vom Magdalenastrom. (Atlas geogr. tt pl. XXIV.)

e#0 ) Der erste ist ein Zuflufs vom Guaviare, der zweytovom Yupura.