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Buch IX.
Reisenden beachtet zu werden. Zufolge den neuestenAngaben, die zu erhalten möglich war, scheint es, dafsdie vormalige Mission von San Jose de Chiquitos (un-gefähr Br. 17°; Länge 67° io', wenn für Santa-Cruzde la Sierra 1 , Br. 17° 25 ', Länge 66° 47 * angenommenwird) bereits in den Ebenen gelegen ist, und dafs dieBerge der Widerlage von Cochabamba zwischen demGuapaix (Rio de Mizque) und dem Parapiti auslaufen,welcher weiter unten die Namen Rio San Miguel undRio Sara erhält. Die Savanen der Provinz von Choqui-tos hängen nordwärts mit denen der Moxos, südwärtsmit denen von Chaco zusammen *); allein in eben die-ser Landschaft, wie diefs oben ist bemerkt worden, bil-det der Durchschnitt zweyer etwas weniger geneigterFlächen eine Gräte «Mer Wasserscheide-Linie, die,nordwärts von La Plata (Chuquisaca), ihren Ursprungzwischen den Quellen des Guapaix und des Cachimayo(Zuflufs vom Pilcomayo ) nimmt und von der Parallelevon 20° zu der von i 5°/4 südl. Br., demnach in nord-östlicher Richtung gegen den Isthmus von Villabella**)aufsteigt. Von diesem Punct, einem der wichtigsten inder ganzen Hydrographie von America, kann eine Linieder Wasserscheide bis zur Cordillere des Küstenlandes(Serm do mar ) verfolgt werden. Ihre Krümmungenwinden sich (Br. 17 0 —20°) zwischen den nördlichenQuellen des Araguay, des Maranhao oder Tocantinesund des Rio San Francisco , und hinwieder den süd-lichen Quellen des Parana. Diese ziveyte Scheidangs-linie, welche auf der Grenze der Kapitanschaft von