Kapitel XXVI.
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Goyaz in die Gruppe der Berge von Brasilien eintritt,scheidet die Gewässer des Beckens vom Amazonenflufsvon jenen des Beckens vom Bio de ,1a Plata: sie ent-spricht, südlich vom Aequator , der Linie, welche wirin der nördlichen Hemisphäre (Br. 3° — 4 0 ) auf denwirklichen Grenzen der Becken des Amazonenstroms unddes Unter-Orenoko nachgewiesen haben*).
Wenn die Ebenen des Amazonenstroms (diesen Na-men in dem vorhin angedeuteten geognostischen Sinrigenommen) sich überhaupt von den JLlanos von Vene-zuela und von den, Pampas von Buenos Ayres durchdie Ausdehnung und Dichtheit ihrer Wälder unterschei-den, so erscheinen die zusammenhängenden Savanen inder von Süd nach Nord ihre Richtung nehmenden Ab-theilung um so auffallender. Es ist, als sende das ,Gräs-meer Quer de verdure') des Beckens von Buenos - Äyresjdurch die JLlanos vom Tucuman , von Manso, vomChaco, von den Chiquitos und Moxos einen Arm aus,nach den Pampas del Sacramento **), nach den Savanenvom Napo, vom Guaviare, vom Meta und vom Apu-re***). Dieser Arm durchschneidet, zwischen dem 7 0
®) TI). 5 , S. 524.
°‘) Biese Pampas , die der Pater Sobrevicla zuerst bekanntgemacht hat, führen auch den Namen Pajonal (Fläche,worauf Stroh wächst) zwischen dem Rio Paro, Zuflufs. des Ucayali und den Ufern des Huallaga.ei *) Ich führe diese mit Gräsern bewachsenen Ebenen inder Ordnung auf, wie sie von Süd nach Nord, vom So 0südl. Breite bis zum g° nördl. Breite einander folgen.Llanos de Manso (südl. Br. 22 0 —sj"'/,) nennt man dieSavanen zwischen dem BioVcrmcjo und dem Pilco-Mayo,nach dem Namen eines Spaniers, welcher in diesen ödenLandstrichen die ersten Kulturvcrsuchc gemacht hat.(Brackenridge, Tom. II, p. 17.)