Band 
Fünfter Theil.
Seite
545
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Kapitel XXVI,

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nördlichen Urgehirgszvveig am häufigsten dar, und, wasbesonders merkwürdig ist, sie finden sich im Gneis undnicht im Glimmerschiefer.

Dem Gebirgsast vom Granit oder vielmehr Gneis-Glimmerschiefer des südlichen Gebirgszw'eigs ist, süd-wärts von der Villa de Cura, eine Lieber gangs - Gebirgs-art angelehnt, die aus Grünstein, hornsteinartigem Ser-pentin, Glimmer-Kalkstein und grünem gekohlten Schie-fer besteht fc ). Der südlichste Rand dieser Gebirgsartbesteht aus vnlcanischem Gestein. Zwischen Parapara,Ortiz und dem Cerro de Flores (ßr. 9 0 28 '— 9 0 34';L. 70° 2' —70° i5') werden die Schichten vom Ueber-gangsgebirg durch Klingsteine und Mandelsteine, worinAugite enthalten sind, gebrochen. Diese vulcanischenAusbrüche befinden sich auf dem Gestade selbst vomBecken der Llanos, dieses ausgedehnten Binnenmeeres,das vormals den ganzen Raum zwischen den Cordillerenvon Venezuela und von Parime erfüllt hat. Wir bemer-ken bey diesem Anlafs, dafs, den Beobachtungen des Ma-jor Long und des Doctor James zufolge, Trappforma-tionen (Doleriten und blasige Mandelsteine mit Augit)gleichfalls die Ebenen des Beckens vom Mississipi, west-wärts , am Abhang der Felsgebirge einfassen **). Diealten augithaltigen Felsarten (roches pyrogenes), welcheich bey Parapara angetroften habe, wo sie sich als ab-gerundete Hügel darstellen, sind um so merkwürdiger,als bisdahin keine solche im ganzen östlichen Theil vonSüdamerica entdeckt worden sind. Die genaue Verbin-dung, welche in diesem Gebirge von Parapara, zwischen

*) Th. 5 , S. 207— 243.

”*) Von den (Quellen des Canadian River bis zum Rio Colo-rado de Natcbitoches. Siehe Long Exped. Tom. II, p.91,402.

Alex, r, Humboldts'hist, Reisen, V.

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