Band 
Fünfter Theil.
Seite
547
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Kapitel XXVI.

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ganz verschiedenen Formationen zusammengesezt, demKalkstein von Cumanacoa und dem von Caripe. Als ichan Ort und Stelle war, schien mir der erslere dem Zech-stein oder Alpen • Kalkstein, der zweyte dem Jura-Kalk-stein verwandt zu seyn: ich glaubte sogar, es dürfteder körnichte Gyps von Guire derjenige seyn, welcherin Europa dem Zechstein angehürt, oder zwischen demZechstein und dem bunten Sandstein inne stehtSchich-ten von quarzichtem Sandstein, mit Schieferthon wech-selnd, bedecken den Kalkstein von Cumanacoa**) CCerrodel Jmpossible, Turimiquiri, Guarda de S. Agustin),wie sie auch den Jura-Kalkstein®®*) in der Provinz Bar-celona (Aguas calientes) bedecken. Ihrer Lagerung nachkönnten diese Sandsteine als zur Formation des grünenSandsteins oder Secondar-Sandsteins mit Steinkohlen un-ter die Kreide gezählt werden: wenn aber aulser Zwei-fel ist Cwie ich beobachtet zu haben glaube), dafs amAbhang des Cocollar der Sandstein im Alpen - KalksteinSchichten bildet, bevor er demselben aufliegt, so hältes schwer zu glauben, dafs die zwey Sandsteinformatio-nen vom Impossible und von den Aguas calientes zurnämlichen Gebirgsnrt gehören. Der salzhaltige Thon(mit Erdühl und blättrigem Gyps) bedeckt den westlichenTbeil der Halbinsel Araya, gegenüber der Stadt Cu-mana, wie hinwieder den Mittelpunct der Insel Mar-guarita. Dieser Thon scheint sich unmittelbar an denGlimmerschiefer zu lehnen und von der Kalk-Breschedes Tertiär-Gebirgs bedeckt zu seyn. Ich will hier nichtentscheiden, ob die Formation von Araya, die an zer-streuten salzsauren Sodatheilchen reich ist**® 4 *), zurFor-

*) Tk- 2 , S. 10 , 20 , i3i).

5 *) Th. 5, S. 72 .

ess ) Th. 2 , S. 85.

cels ) Th. 1 , S. 525-525, 546; Th. 2 , S. i 7 5; Th. 5, S. 84 .