Kapitel AX K/. 55 1
den sind, und welcher Gebirgsart jene Felsenmauer®)angchört, die unter dem Namen der Galera die Step-pen von Calabozo nördlich einfalst? Das Bechen derSteppen selbst ist der Grund eines Meeres ohne insein,indem nur erst südwärts vom Apure, zwischen diesemFlufs und dem Meta, ganz nahe am westlichen Randder Sierra Parime, einzelne Hügel sich erheben, wieder Monte de Parure **), die Galera de Sinaruco unddie Cerritos de San Vicente. Mit Ausnahme der obbe-merkten Bruchstücke von Tertiär-Gebirg, wird vomAequator bis zur Parallele von io° nördl. (zwischen demMeridian der Sierra Nevada de Merida und den Küstenvon Guyana ), wo nicht ein gänzlicher Mangel, jedocheine Seltenheit von Versteinerungen wahrgenommen, dieden kürzlich aus Europa eingetrolTenen Geognosten sehrauffallend vorkam.
Die Maxima der Höhen, welche die verschiedenenFormationen erreichen, vermindern sich in dem hier
c ) Th. 3 , S. 207. Ist diese Mauer eine Reihe von Dolomit-Felsen oder ein Damin aus (^uadersandstein, gleich derTeufclsmaucr am Fufs des Harzes? Ziemlich häufig wer-den am Rand ausgedehnter Ebenen, das will sagen, amUfer vormaliger Binnenmeere, thcils Ralklager (Rorallcn-Bänke), thci 1 9 Sandstcinlager (Wirkungen des Wellen-schlags), thcils vulcanische Eruptionen angetroffen. Bei-spiele dieser leztern stellt der Gebirgszwcig in der Näheder Llanos von Venezuela , zunächst bey Parapara dar,so viie der Harudjc (Mons ater , Plin.), am nördlichenRand der africanisclien Wüste (der Sahara ). Sandhügel,die wie Tluirme, Mauern und feste Schlösser emporste-lien und viele Achnlichkeit mit dem Quadersandstein haben,begrenzen, südwestlich vom Arkansas , die americanischcWüste. (Long , Tom. II, p. 29a, 38 g.)
C4 ) Nahe beym Alto de Macachaba (Handschrift des Cano-nicus Madariaga).