Kapitel XXVI .
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bcn? Findet Parallelismus statt zwischen der Richtung-derSchichten und der der nächstgelegenen Bergkette, oder stehtdiese Richtung der Schichten in Verhältnifs mit einer Haupt-kette oder mit einer weit entfernten Meeresküste ? Wennunter dem Namen loxodromisches System der Gebirgs-arten die Vereinbarung derer, welche Schichten vongleicher Richtung haben, verstanden wird, und wenn ineiner grofsen Landschaft mehrere dieser loxodromischenSysteme sich berühren, geschehen alsdann die Verände-rungen in der Richtung allzeit plötzlich, oder findenauf der Grenze der einander berührenden Systeme all-mählige Uebergänge statt? Nicht jede Landschaft bietetdem Reisenden Stoff und Anlafs dar für die Beantwor-tung aller dieser wichtigen Fragen; die positive Geo-gnosie aber vermag keine Fortschritte zu machen, wo-fern sie nicht allzeit den ganzen Umfang der Verhält-nisse im Auge behält, auf denen die Kenntnifs der all-gemeinen Bildung des Erdballs beruht.
Glimmerschiefer - Gneis die allgemeine Richtung derSchichten ist St. 4 '(von S. W., nach V. O.), mit der Ein-senkung nach N- W., und wo die Abweichungen über-haupt sind St. 8 (von S. O. nach N. W.). Die in dieserumgekehrten Richtung wahrgenommenc Einsenkung wirdnicht, wie dieselbe seyn könnte, nach N. O., sondern nachS. W. gerichtet seyn. Somit findet sich einG gänzlicheVeränderung der Einsenkung von Nord nach Süd, odervielmehr von N. W. nach S. W. Diese Regelmäfsigheit inden Verhältnissen der Abweichung , die mich auf meinenWanderungen durch die Anden öfters beschäftigte, hatneuerlich auch die Aufmerksamkeit des Ilm. Steininger(erloschene Vulcane , S. 5 ) und des Hrn. Reboul (Journ.de Physique , 1822, Dccembrc, p. 4203 an den Ufern desRheins und in den Pyrenäen erregt.