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Buch IX.
im allgemeinen Vorriicken. Was auf irgend einem Punctder Erde über die Bildung der Gebirgsarten, über ihreuntergeordneten Schichten, über die Ordnung ihrer La-gerung beobachtet wird, das betrifft Thatsachen vonunwandelbarer Zuverlässigkeit und die von den Fort-schritten der positiven Geognosie in andern Ländernunabhängig sind, wogegen die der einen oder andernamericanischen Formation ertheilten systematischen Na-men einzig nur auf vermutheten Analogien zwischenden europäischen und americanischen Formationen be-ruhen. Diese Namen aber können nicht unverändertbleiben, wenn sich aus reiferer Prüfung ergibt, dafsdie Gegenstände der Vergleiehung im geognostischenSystem ihren Platz verändert haben, wenn d^ angese-hensten Geologen heutzutage für Uebergangs - Kalksteinund grünen Sandstein halten, was sie vormals für Zech-stein und bunten Sandstein angesehen hatten. Ich binder Meynung, das sicherste Mittel, um die geognosti-schen Beschreibungen von den Veränderungen, welchedie Wissenschaft in ihrer fortschreitenden Vervollkomm-nung erhält, unabhängig zu machen ,< dürfte darin zufinden sevn, dafs statt der systematischen Namen vonrothem Sandstein, buntem Sandstein, Zechstein undJurakalkstein, in den Beschreibungen der Formationeneinstweilen die von den americanischen Ocrtlichkeitenhergenommenen Namen (Sandstein der Llanos, Kalksteinevon Cumanacoa und von Caripe) gebraucht werden, unddafs die Aufzählung der das Aufeinanderliegen der Ge-birgsarten betreffenden Thatsachen von den Erörterun-gen der Verwandtschaft eben dieser Gebirgsarten*) mitjenen des alten Festlandes gesondert behalten werde.- 1 ) Coor-
*) Da die gesammtc positive Erdbeschreibung anders nichtals ein Problem von (theils einfachen, theils periodischen)
Bei.
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