Kapitel XX PI.
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g-nostischen Grenzen zwischen diesen Formationen mehrund minder unbestimmt erscheinen, wo der Granit, der Gneisund der Glimmerschiefer schichtenweise zu wechseln, oderoft auch in einander überzugehen scheinenDieseWechsel und Uebergänge schienen mir seltener in derCordillerc des Küstenlandes von Venezuela als hingegenin der Sierra Parime vorzukornmen. In dem erstem die-ser Bergsysteme, hauptsächlich indem der Küste nächst,liegenden Gebirgszweig, findet man, der Reihe nach, alsvorherrschende Gebirgsarten von West nach Ost, denGranit (Länge 70° — 71 0 ); den Gneis (Länge G8 01 /,—70°)und den Glimmerschiefer (Länge 65 03 /;— 6G° ’/ 3 ) ; betrach-tet man aber die gcognostische Constitution des Kü.stenlandes und der Sierra Parime in ihrem Zusammen-hang, so wird man eher geneigt, die Granit-, Gneis-und Glimmerschiefer-Formationen **), wenn nicht alseine einzige Formation, jedoch als drey coordinirte undensr verbundene zu behandeln. Der Urihonschiefer istdem Glimmerschiefer untergeordnet, von dem er nureine Modification bildet. Er stellt im neuen Festland,
rung von Dicotj lcdon - Gewächsen anfängt, a) Thon undTertiär-Sandstein mit Ligniten; plastischer Thon; Mol.lasse und Nageltluhe, zuweilen, wo die Kreide mangelt,mit den leztcn Schichten des Jurakalks wechselnd; Bern-stein . 5 } Pariser - Kalkstein oder grober Kalkstein , Kalk-stein mit Ccritcn , Kalkstein von Bolca, Londner Thon,sandiger Kalkstein von Bognor; Ligniten. e) Kieselarti-ger Kalkstein und mit Mergel wechselnder knochcnhalti-ger Gvps. d) Sandstein von Fontainebleau , ej SumpfigesTerrain mit löchrigem Bruchstein, /j Anschwemmungs'Niederschlag.
*) Siehe meinen Essai sur le gisement des rochcs dans lesdeux hemispheres, p. 67 , 69, 71, 74, 76.
**) Siehe oben, Th. 5, S. 255 ; Th, 4, S. 749 .