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Buch JX.
eben so wenig als in den Pyrenäen und in den Alpen ,eine selbstständige Gebirgsart (terrain iudependanl ) dal'.
a. Der Granit, welcher nicht in Gneis über-geht, kömmt am häufigsten vor im westlichen Theilder Kette des Küstenlandes, zwischen Tunnero, Valen-cia und Porto • Cabello, so wie im Umrils der SierraParime, in der Nähe von Encaramada und am l*ic Duida.Er ist grobkörnig und enthält schöne Feldspath - Kristal-le von 1% Zoll Länge, am Rincon del Diablo (Th. 5 ,S. 142), zwischen Mariara und Hacienda de Cura undam Chuao (Th. 3 , S. 99, 142). Er findet sich entwe-der durch senkrechte Spalten in Prismen zerlheilt, odersehr regehnäfsig aufgeschichtet wie der Secondar - Kalk-stein, bey las Trincheras (Th. 3 , S. 99); in der Land-enge von Baraguan, im Thale des Orenoko (Th. 3 ,S. 4 ^ 5 ) und in der Nähe von Guapasoso. an den Uferndes Atabapo (Th. 45 S. 1904. Der aufgeschichtete Gra-nit der Trincheras, worin ausnehmend heifse Quellenentspringen (von 90°, 3 Cent.), könnte, seiner Schich-teneinsenkung zufolge, für dem Gneis aufliegend ange-sehen werden, welcher weiter südwärts auf den Inselndes Valencia - Sees zu Tage geht; es sind aber Vermu-thungen von Uebereinanderlagen, die sich nur auf dieVoraussetzung einer unbedingten Verlängerung der Schich-ten gründen, sehr ungewifs, und es wäre möglich, dalsGranitmassen, die eine kleine absonderliche Zone in dernördlichen Gebirgsreihe der Cordillere des Küstenlandsbilden, zwischen 70° 3 ' und 70° 5 o' der Länge °), durchden Gneis zu Tage kamen , indem sie in die Höhe ge-hoben wurden. Der Gneis wird als vorherrschende Ge-
°) Wenn für Nueva - Valencia die Länge von 70° ö/p, undfür Villa de Cura die Länge von 70° 5 ' angenommenwird.