Kapitel -X-X^V. 577
westlichen Theil mit einem oliven-braunen Sandstein be-deckt, welcher Quarzkörner und Bruchstücke von Feld-spath enthält, die mittelst eines thonigten und sehr dich-ten Kittes verbunden sind. Dieser Kitt, wo er in Mengevorhanden ist, hat einen wechselförmigen Bruch undgeht in Jaspis über. Er wird von kleinen Gängen einesbraunen Eisenerzes durchzogen , die sich in Platten oderdünnen Blättern ablösen. (Th. 3, S. 325.) Das Daseyndes Feldspaths scheint anzudeuten, dafs diese kleine Sand-stein-Formation (die einzige aller Secundar-Formationen,welche bisdahin in der Sierra Pariine gekannt ist) demrothen oder Steinkohlen - Sandstein zugehört*). Ich nahmAnsland dieselbe dem Sandstein der L.lanos beyzugesel-len, dessen relatives Alter mir bisdahin minder erwiesenscheint.
VI. Sandstein - Formation der Llanos von Cala-bozo.
Ich lasse die Formationen sich einander in der Ord-nung folgen, die ich den ersten an Ort und Stelle selbsterhaltnen Eindrücken zufolge wahrgenommen zu habenglaubte. Die gekohlten Schiefer oder Thonschiefer derHalbinsel Araya verbinden das Urgebirg von Gneis-Granitund Glimmerschiefer-Gneis mit dem Uebergangs-Gebirg
c ) Man findet zerbrochene oder nnverlezte Feldspath -Kri-stallen im toten liegenden oder Steinkohlen-Sandsteinvon Thüringen ( freiesieben geogn. Arbeiten, Th. 4, S. 82,85 , 96, 194). In Mexico habe ich eine höchst merkwür-dige feldspathhaltigc Agglomerat Formation beobachtet,die über dem rothen Sandstein gelegen, oder demsel-ben auch wohl enclavirt ist, in der Nahe von Gua-naxuato. Siehe meinen Essai polit. , Tom. II, p. 5s2 ;und mein Werk snr le gisement de roches , p. 28.
Alex, V, Humboldts hist. Reisen . V. 37