Buch IX.
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Sie bestehen aus einem grünlicht - grauen löcherigenKalkstein von kristallinischer Textur, mit einigen Glim-merblättchen, aber ohne Schalthierversteinerungen. Manfindet darin Massen eines verhärteten, schwarzen, brü-chigen, eisenhaltigen Thons, die mit einer gelben dufchZersetzung gebildeten Kruste überzogen sind, wie manin den Basalten und Amphiboliten antriflt. Ein dichterKalkstein, welcher Ueberreste von Schalthiergehäusenenthält, ist dem körnigen Kalkstein der Morros de SanJuan, dessen Inneres hohl ist, angelehnt. CTh. 3, S. 2 3 7 ;Th. 5, S. 54b.) Wahrscheinlich dürfte man bey ge-nauerer Untersuchung dieser aufserordentlichen Gebirgs-gegend zwischen Villa deCura und Ortiz, wo mir eineneinzigen Tag nur Felsarien zu sammeln vergönnt war,mehrere Erscheinungen wahrnehmen, denjenigen analog,welche Herr Leopold von Buch neuerlich im südlichenTyrol beschrieben hat °). Hr. Boussingault nennt ineinergehallreichen Denkschrift, die er mir kürzlich über-sandte, die Gebirgsart der Morros einen „problemati-schen kalksteinhalligen Gneis C gneis calcarijkre proble-matiqae Dieser Ausdruck scheint darzuthun, da/s, ineinigen Theilen, die GlimmerbUutchen eine einförmigeRichtung nehmen, wie im grünlichten Dolomit des ValToccia.
V. Feldspalhhaltiger Sandstein vom Orenoko.
Das Granit-Gneis Gebiet der Sierra Parime ist stück-weise (zwischen dem Encaramada und dem Engpafs vonBaraguan, wie auf der Insel Guachaco), auf seinem
wesl-
*'•) Tyroler Bothe vom 26. Julius 1822, und Lettre geognos-tiqae de Mr. de Buch ä Ufr. de Humboldt y 182a, p. iö.
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