Band 
Fünfter Theil.
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Kapitel XX Kl.

von Jupiter Ammon (Omm. Beydah) gedient hatte; Stein-salz mit Schwefel und Erdpech 0 ). Diese Beyspiele thunsattsam dar, dafs die Ebenen (L/«/io.s), die Steppen undWüsteneyen jene Einförmigkeit der tertiären Gebirgsartenkeineswegs darstellen, welche viel zu allgemein als vor-handen ist angenommen worden. Ob die schönen Stückedes gebänderten Jaspis oder der egyplischen Kiesel, wel-che Hr. Bonpland in den Savanen von Barcelona (nahebey Curataquiche) gesammelt hat, dem Sandstein derKlanos von Calabozo , oder einer diesem Sandstein auf-liegenden Gebirgsart angehören? Die erstere dieser Ver-muthungen würde, in Analogie der durch Herrn de Ro-ziere in Egypten gemachten Beobachtungen, den Sand-stein von Calabozo der tertiären Nagelfluhe nähern. (Th. 5,S. 45.)

VII. Formation des dichten Kalksteins von Cu-mapaeoa.

Ein Blaulicht* * grauer dichter Kalkstein, fast ohnealle Versteinerungen, öfters mit kleinen Gängen kohlen-gesauerten Kalks durchzogen, bildet Berge mit sehrabrupten Schichtenausgängen. Die Richtung und die Sen-kung seiner Schichten sind die nämlichen (Funta Del-gada, östlich von Cumana), wie die des Glimmerschiefersvon Araya. Da, wo die Flanke der Kalkgebirge vonNeu-Andalusien sehr steil ist, da sieht man, wie am

Kalkstein von Prcdazzo gleicht, eine Modification desIVummulitcn-Kalksteins von Siwa ist? Das Urgebirg, wel-ches man als die Herkunft dieses feinhörnichten Marmor»,wenn man sich dureh sein liörnigtes Aussehen täuschenliefse, ansehen könnte, ist von der Oasis von Siwa weitentfernt gelegen.

*) Caillaud und Drovelti , P'oyage a Syouah, p. 8, 9, 16.