Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Kapitel XX KI.

inenden Schichten von bituminösem Schiefer analog sind,schienen n ir die erste dieser Formationen zu bezeichnen,während das glänzende Weifs des Höhlengebirgs von Ca-ripe und die Form dieser in Mauern und Karniese sichausdehnenden Felsschichten mich lebhaft an den Jura-kalkstein von Streitberg in Franken, oder von Oitzowund von Krzessowice in Oberschlesien erinnerten. InVenezuela trifft man verschiedene Gebirgsarten nicht an,die im alten Festland den Zechstein vom Jurakalksteinsondern. Der Sandstein vom Cocollar, womit der Kalk-stein von Cumanacoa zuweilen bedeckt ist, könnte alsbnnler Sandstein angesehen werden; es ist aber wahr-scheinlicher, dafs derselbe, mit dem Kalkstein von Cu-manacoa schichtenweise wechselnd, zuweilen auf derobern Grenze der Formation, welcher er angehört, zu-rückgedrängt wird. Der europäische Zechstein enthältgleichfalls sehr quarzigen Sandstein “J. Die zwey Kalk-stein - Formationen von Cumanacoa und von Caripe fol-gen unmittelbar aufeinander, wie der Alpenkalkstein undder Jurakalkstein am westlichen Abhang der mexicani-schen Hochebene, zwischen Sopilote, Mescala und Te-huilotepee. Es gehen diese Formationen vielleicht einein die andere über, so dafs die leztere nur eine obereSchichtung des Zechsleins wäre. Diese unmittelbare Be-deckung diefs Wegbleiben der Zwischen - Gebirgs-

arten, diese Einfachheit der Structur und diese Abwe-senheit von Oolith - Schichten sind von geschickten Geo-gnosten hinwieder auch in Ober-Schlesien und auf denPyrenäen wahrgenommen worden *) * ***}• Anderseits könnte

*) Siehe meinen Essai geogn., p. 257.

L. c. p. 281 , 291.

Carl von Oeynhausen, S. 258 , 4 5 o j Charpentier , p. 444 >

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