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Blich IX.
VIII. Formation des dichten Kalksteins von Caripe.
Steigt man von der Cuchilla de Guanaquana gegendas Kloster von Caripe herab, so sieht man, wie derblaulichl - grauen Kalkstein-Formation von Cumanacoaeine jüngere Formation folgt, von Farbe vveifs, mitglattem oder unvollkommen muschligem Bruch, und diein ganz dünne Schichten getheilt ist. (Th. 2, S. 92.)Diese nenne ich vorerst die Kalkstein-Formation vonCaripe , um der gleichnamigen Höhle willen, die vonTausenden nächtlicher Vögel bewohnt ist. Dieser Kalk-stein kam mir identisch vor, 1) mit dem Kalkstein vomMorro de Barcelona und von den Chimanas-lnseln (Th. 2,S. 3 x 3 ; Th. 5 , S. 72), welcher kleine Schichten vonschwarzem Kieselschief er (schiefrigem Jaspis) enthält,worin keine Quarzadern angetroffen werden und der inBruchstücke von Langwürfelform zerbröckelt; 2) mitdem weifslicht-grauen Kalkstein glatten Bruches von Ti-suao, der den Sandstein der Klanos zu decken scheint.(Th. 3 , S. 537.) Die Formation von Caripe wird hin-wieder auf der Insel Cuba (zwischen der Havanna undBatakano, zwischen dem Hafen von la Trinidad unddem Rio Guaurabo), wie auf den kleinen Inseln derCaymans wieder angetroffen.
Ich habe bisdahin die secondären Kalkstein - Forma-tionen der Küslenketto beschrieben, ohne denselben sy-stematische Namen zu geben, durch die sie mit deneuropäischen Formationen verbunden würden. Währendmeines Aufenthalts in America hielt ich den Kalksteinvon Cumanacoa für Zechstein oder Alpenkalkslein , denvon Caripe für Jurakalkstein. Die kohlenhaltigen undetwas bituminösen Mergel von Cumanacoa, die den sehrhäufig *) in den Alpen des südlichen Baierns vorkom-
*) Ich habe sie auch in den peruvianischen Anden, bey Mon-tau, bey 1600 Toisen Höhe gefunden.