Buch IX.
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werden diese Substanzen jedesmal ausgeworfen, wennder Boden zwischen Cumana, Cariaco und dem Go/JoTriste durch unterirdische Kräfte erschüttert wird. Aneben dieses Urgebirg lehnt sich nun aber auf der Halb-insel Araya und auf der Insel Marguarita der mit Bi-tumen geschwängerte salzhaltige Thon, ungefähr wiein Calabrien das Steinsalz sich stückweise in Becken fin-det, die durch Granit- und Gneis - Gebirgsarten einge-fafst sind :;i ). Können diese Umstände zu Unterstützungdes scharfsinnigen Systemes gebraucht werden, dem-nach die dem Gyps, dem Schwefel, dem Bitumen unddem (allzeit wasserlosen) Steinsalz coordinirten Forma-tionen die Wirkung von Ergiefsungen sind, aus denSpalten der oxidirten Rinde unsers Planeten, die biszum Sitz der vulcanischen Wirksamkeit eindring-en? DieUngeheuern Massen von salzsaurer Soda (chlorure desodium), die der Vesuv kürzlich ausgeworfen hat {>sf ®),die kleinen Adern dieses Salzes, welche ich oftmals diejüngsten steinartigen Laven durchstreichen sah, und de-ren Ursprung (durch Sublimation) mit dem des in ebendiesen Spalten abgesezten Eisen - Pocherzes zusammenzu-Irefien scheint * * ***) •■*»*), die Bänke von Steinsalz und salz-
*) Melograni, Descr. geologica di Aspromonte, 1823, p. s 5 G,276, 287.
"*) Breislak, Geologia , Tom.I, p. 55 o; Baue, sttr lesAlpes.
***) Längier und Gaillard, in den Annales des Mas. 3 ter J.p. 17, n°. 12, p. 435 . Die im Jahr 1822 ausgeworfnenMassen waren so beträchtlich, dafs die Bewohner einigerin der Nähe des Vesuvs gelegner Dörfer dieselben sam-melten und Vorräthe für ihren Hausbedarf daraus bil-deten.
Gay-Lussac , über die Wirkung der Vulcanc, in denAnn. de c/iimie, Tom. XXII, p. 418.