Band 
Fünfter Theil.
Seite
596
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Buch IX.

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Quarzkornern vermischt finden, die durch einen Kittvon kohlensaurem Kalk verklebt sind; 3) einen kalkhal-tigen Sandstein mit abgerundeten und sehr feinen Quarz-körnern (Punta Arenas , westwärts vom Dorfe Manicjua-rez), welcher JNester von braunem Eisenerz enthält; 4 )Bänkevon Mergel und Schieferlhon, ohne Glimmerblättchen,hingegen mit eingeschlolsnem Selenit und blättrigem Gyps.Diese Thonbänke schienen mir allzeit unterliegende Schich-ten zu bilden. Zu eben diesem Tertiär-Gebiet gehörtauch der Kalkstein - Tufl (Süfswasser-Formation) derThä-ler von Aragua (Th. 3, S. 92 , i58) in der Nähe vonVictoria und der Mengestein (röche fragmentaire') vomCabo Blanco, westwärts des Hafens von Guayra. Ichkann diesem leztern den Namen Nagelfluhe nicht geben,weil diefsWort abgerundete Bruchstücke bezeichnet, wäh-rend die Bruchstücke vom Cabo Blanco meist eckig sind,und aus Gneis, Hyalin-Quarz und Chlorit Schiefer, durcheinen Kalkstein-Kitt vereinbart, bestehen. Dieser Kittenthält magnetischen Sand*), Madreporiten und Bruch-stücke zweyschaliger Meerconchylien. Die verschiede-nen Abtheilungen von Tertiär-Gebirg, welche ich inder Cordillere des Küstenlandes von Venezuela , an bey-den Abhängen des nördlichen Zweiges angetroffen habe,scheinen aufliegendzu seyn über dem (Alpen -) Kalksteinvon Cumanacoa, in der Nähe von Cumana (zwischenBordones und Punta Delgada) und im Cerro de Mea-pire; über dem Granit, zwischen Porto-Cabello und deinRio Guayguaza, so wie in den Thälern vor. Aragua ;über dem Gneis, am westlichen Abhang des Hügels, derdas Cabo Blanco bildet; über dem salzhaltigen Thon,

Der magnetische Sand rührt ohne Zweifel von dem chlo-rithaltigen Schiefer her, der in diesen Gegenden den' Meeresgrund bildet. Th. 2, S. 046; Th. 5 , S. 571.