Band 
Fünfter Theil.
Seite
597
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Kapitel XXFI.

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auf der Halbinsel Arnya. Diese lezte Lagerung ist viel-leicht eine hlolse Apposition ; - : ), Will man die verschie-denen Glieder der tertiären Reihe nach dem verschiedenenAlter ihrer Formation ordnen, so mufs, meines Dafür-haltens, die Breccie des Cabo ßlanco mit Bruchstückenvon Ur-Felsarten für die älteste angesehen werden, unddieser alsdann folgen der sdndhaLige Kalkstein vomSchlosse Cumetna , der keinen Hornstein ( silex cor ne')enthält, sonst aber dem (groben) Kalkstein von Paris ziem-lich ähnlich ist und der Siijsioasser-Bodenvon la Victoria.Der thonartige Gyps, mit Kalkstein Breccien gemischt, wel-che Madreporen, Carditen und Austerschalen enthalten, denich zwischen Carthagena des Indes und dem Cerro dela Popa gefunden habe, und die gleichfalls neuen Kalk-stein - Felsarten der Grande-Terre auf Guadeloupe undBarbados **) (es gleichen die in diesen Kalkstein-Felsartenvorkommenden pelagischen Schalthiere denen, die gegen-wärtig im Antillenmeere leben) thun dar, dafs das Ter-tiär-Gebilde (von überliegendem Niederschlag) sich west-wärts und ostwärts sehr weit ausdehnt.

Diese mit Ueberresten organischer Körper so reichversehenen neueren Formationen bieten den mit denzoologischen Characteren der Felsarten vertrauten Rei-senden ein weites Feld der Forschungen an. Die Un-tersuchung dieser Ueberreste in den wie Stockwerkeübereinanderliegenden Schichten ist ein Studium derFaunen verschiedener Alter und ihrer Vergleichunguntereinander. Die zoologische Geographie zeichnet die

*) An-, nicht Auflagerung, zufolge der genauen Spracheder Geognosten meines Vaterlandes.

* f ') Moreau deJennes, Hist.phys. des Anlilles franc., Tom. I,p- 554, Brongniart, Descript geol. des enuirons de Paris ,182s , p. 20J.