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Kapitel XXVI.
Oberfläche des Bodens und dem Innern des Erdballs zubegründen scheinen, welche für das Daseyn eines Yul-cans nothwendige Bedingung ist. Verfolgt man, von derKüste von Paria ausgehend, durch die Gneis - Graniteder Silla de Caracas , durch den rothen Sandstein vonBarquisimeto und vom Tocuyo, durch das Schiefer-Gebirg der Sierra Nevada de Merida und uie östlicheCordillere von Cundinamarca, den Weg nach Popayan und Pasto in der Richtung O'umb) von West und Süd-vvest, so findet man in der Nähe dieser Leyden Städtedie ersten noch brennenden vulcanischen Mündungen derAnden, die nördlichsten im ganzen südlichen America:wir fügen hinzu, dafs diese Krater da angetroffen wer-den, wo die Cordilleren in einer Entfernung von 18oder 23 Meilen von den gegenwärtigen Küsten des stil-len Ozeans* **) ) die ersten Trachyten darbieten. Beständigandauernde oder wenigstens in einander genäherten Zeit-puncten sich erneuernde Verbindungen zwischen der At-mosphäre und dem Innern des Erdballs haben sich ein-zig nur längs dieser weit ausgedehnten Spalte erhalten, überwelcher die Cordilleren emporgeboben wurden; defsuner-achtet erweisen sich die unterirdischen vulcanischen Kräfteauch im östlichen America sehr thätig, indem sie inder Cordillere des Küstenlandes von Venezuela und inder Gruppe von Parime den Erdboden erschüttern'"' 1 ').
*) Es sind, wie ich glaube, die ersten Hypothesen über diezwischen der Thätigkeit der Vulcsne und der Nähe desMeeres obwaltenden Verhältnisse in einer wohlberedtenund wenig bekannten Schrift des Cardinais Bembo : Aetnadialogas (siehe Opera omnia Petr. Bembi , T. III, p. 60)enthalten, und in f^icenti Crucii Hesuvias ardens , i6j4,p. 164 und 255 .
**) Man sehe die classische Abhandlung des Hrn. von Hoff