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Buch IX.
vorgerückt sind, wie die Gruppe, welche die Steppenvon Calabozo einfafst? Ich zweifle daran, wenigstenshinsichtlich des nördlich dem Amazonenstrom gelegenenTheils des Festlandes. Ich habe mehrmals die Geogno-sten auf die Abwesenheit des augitbaltigen Porphyrs, derTrachyten, Basalte und Laven (ich zähle diese Forma-tionen ihrem relativen N.lter nach auf) in ganz America,ostwärts der Cordilleren, aufmerksam gemacht. Das Da-seyn des Trachyts ist bisdahin auch sogar nicht einmalin der Sierra Nevada de Älerida , welche die Andenmit der Kette des Küstenlandes von Venezuela verbindet,zuverlässig nachgewiesen worden. Es scheint, als hätte,nach der Formation der Ur-Gebirge, das vulcanisclieFeuer im östlichen America nicht zum Ausbruche gelan-gen mögen. (Th. 5, S. 5 4 6.) Vielleicht steht der min-dere Reichthum und das seltnere Verkommen silberhalti-ger Gänge in eben diesen Landschaften in Zusammen-hang mit der Abwesenheit neuerer vulcanischer Erschei-nungen *). Hr. von Eschwege hat in Brasilien einigeSchichten (Gänge?) von Diorit gefunden, hingegen we-der Trachyt, noch Basalt, noch Dolerit, noch Mandel-stein: um so auffallender war ihm, in der Gegend vonRio Janeiro die Erscheinung einer aus dem Gneis - Ge-birg hervortretenden isolirten, der böhmischen ganzähnlichen Klingsteinmasse **), Ich bin geneigt zu glau-ben, America würde ostwärts der Anden arbeitende Vul-cane haben, wenn in der Nähe des Küstenlandes vonVenezuela, von Guiana und Brasilien , die Reihe derUrgebirge durch Trachyten unterbrochen wäre. DieTrachyten sind es, welche durch ihre Zerreifsungen undoffnen Spalten jene andauernde Verbindung zwischen der