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Buch IX.
stiegen. Fs beträgt diofs beynahe Hie Hälfte Hessen, wasHas ganze spanische America liefert, eine Quantität, Hieum so bedeutsameren Einflufs auf Hie wechselnden Ver-hältnisse zwischen Hem Werth des Silbers und Goldeshat, als die Ausbeute des erstem dieser Metalle in Bra-silien seit vierzig Jahren aulserordentlich schnell sichvermindert hat. Der Qriiut (die Gebühr, welche dieRegierung vom Waschgolde bezieht), welcher in der Ca-pitania de Minas Geraes, in den Jahren 1756, 1761 und1767, auf 118,102 und 85 Aeroben Gold (zu 14 3 /s Ki-logramme) angestiegen war, ist, den handschriftlichenNoten zufolge, die mir von dem Baron von Eschwege ,dem General - Director der brasilianischen Bergwerke,gefälligst sind mitgetheilt worden, in den Jahren 1800,i8i3 und 1818 auf 3o, 20 und g Arroben herabgesun-ken; jede Gold-Arrobe hat in Rio Janeiro einen Werthvon 15,ooo Cruzaden. Diesen Berechnungen zufolgehatte der Jahresertrag des brasilianischen Goldes, die Aus-fuhr durch Schleichhandel ungerechnet, um die Mittedes achtzehnten Jahrhunderts, in den Jahren der bestenAusbeute dieser Waschungen , 6600 Kilogramme betra-gen, und in unsern Tagen, von 1817 bis 1820, nichtvolle 600 Kilogramme, In der Provinz St. Paul hat dieAusbeute des Goldes völlig aufgehört; in der vonGoyaz war sie im Jahr 1798 auf 8o3 Kilogramme ange-stiegen, im Jahr 1819 betrug sie kaum 75 Kilogr. Inder Provinz von Mato-Grosso ist sie beynahe auf nichtsherabgesunken, so dafs Hr. von Eschwege dafür hält,die Gesainmt-Ausbeute des Goldes von Brasilien steigeheutzutage nicht über 600,000 Cruzaden an (kaum 440Kilogrammen). Ich mache auf diese genauen Angabenum so mehr aufmerksam, weil durch eine Verwechs-lung der verschiedenen Epochen des Reichthums und derArmuth der Goldwäschen Brasiliens , gegenwärtig noch
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