Band 
Fünfter Theil.
Seite
611
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Kapitel XXVI. 611

England neuerlich auf die metallischen Reichthümer derneuen Welt ist angewandt worden, unstreitig von sehrglücklichem Erfolg seyn, wofern diese Vereine von lan-ger Dauer sind, wofern sie ihr Zutrauen Männern zu-wenden, die mit den angewandten Kenntnissen der Kunstdes Bergmanns die der Mechanik und der neuern Che-mie verbinden; wofern sie die Einsichten nicht ver-schmähen , die in America selbst unter den Leuten vor-gefunden werden, die an den Arbeiten der Metall-Aus-beute und Amalgamirung Theil nahmen, und wofernsie endlich sich vor den Täuschungen zu hüten wissen,die aus den Hoffnungen übermäfsigen Gewinnes allzeithervorgehen.

In der Karte von Colombia , die ich eben jezt (Mä^zl825) herausgebe, finden sich die Landesgrenzen alsobezeichnet, wie sie zur Zeit waren, wo der Congrefs,den Artikeln 85 und g3 der Constitution geinäfs, die Ein-teilung in Departemente und Provinzen festgesezt, undzu gleicher Zeit auch derselben verhältnifsmäfsige Be-völkerung , auf welcher die Anzahl der Repräsentantenberuht, ausgemittelt hat. Diese officiellen Berechnungengeben an, für die acht Departemente: vom Orenoko(175,000) ; von Venezuela (43o,ooo) ; von Zulia (162,000);von Boyaca (444,000); von Cundinamarca (371,000);von Cauca (191,000); von Magdalena (23g,3oo) undvon Guayaquil (go,ooo), ungefähr eben so wie auch ichsie oben (Th. 5, S. 124) nach der Gazeta de Colom-bia vom 10. Febr. 1822 angegeben habe: sie weichenhingegen einigermafsen ab für die Departemente vonQuito (516,071) und vom Ystmo (90,825). Das erstereenthielt im Jahr 1822 sieben Provinzen, nämlich: Quito ,